Verein für Missionsstätte

Für die Waidhauser Autobahnkirche gibt es nun einen Trägerverein. Vorsitzender ist Pfarrer Georg Hartl, Gerhard Stahl ist Schriftführer, Beisitzer sind Heiner Wellner und Michael Koslowski, Gunhild Stempel fungiert als zweite Vorsitzende, und die Kasse prüft Walter Kraus (hinten, von links). Den Vorstand komplettieren Kassiererin Angelika Stahl-Grundmann und Beisitzerin Claudia Reinl (vorne, von links). Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
14.10.2014
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Die einzige Autobahn- und Radwegekirche in der Oberpfalz ist eine Brücke in den Osten Europas. Nun ist das Waidhauser Gotteshaus um ein Kapitel reicher.

Ein Trägerverein kümmert sich künftig um die Belange rund um den bedeutenden "Rastplatz für die Seele." In der Gründungsversammlung wählten die Teilnehmer Pfarrer Georg Hartl zum Vorsitzenden. Der langjährige Vohenstraußer Stadtpfarrer Hermann Bock aus Weiden hatte die Zusammenkunft im Kolpingheim mit Gebet und Segen eingeleitet.

Versammlungsleiterin war Seniorenbeauftragte Irmgard Bótha, die zunächst Heiner Wellner aus Moosbach für dessen Unterstützung dankte. Sie erinnerte an die Geschichte der Dreifaltigkeitskapelle am westlichen Ortseingang, die "als kleine Holzkirche anno 1376" erstmals erwähnt worden war, und seit zehn Jahren Autobahnkirche ist.

Gunhild Stempel, Beauftragte der Evangelischen Kirche Deutschlands für die Waidhauser Autobahnkirche, erklärte die Gründung des Trägervereins: "Warum brauchen wir ein Unterstützungsgremium? Es hat doch zehn Jahre lang so geklappt." Die Antworten lieferte sie gleich selbst. Etwa mit dem Hinweis, dem "Ganzen seinen Rahmen zu geben", oder "mehr Festigkeit" zu erreichen. Außerdem hätten viele Autobahnkirchen in Deutschland längst einen Trägerverein. "Warum also nicht auch die einzige ökumenische Autobahnkirche in Bayern?" Darüber hinaus betonte sie deren Wert als "christliche Missionsstätte an der Autobahn".

Bótha stellte anschließend die Satzung vor. Dabei kam auch der Jahresbeitrag von zwölf Euro zur Sprache. Beides fand einmütige Zustimmung. Der erste Beitrag wird ab 2015 fällig. Bei der Vorstandswahl holte sich Bótha Inge Hofmann aus Vohenstrauß und Matthias Langer aus Reichenau zur Seite. Die 18 Gründungsmitglieder bestimmten Stempel zur Stellvertreterin des Vorsitzenden Pfarrer Hartl.

Schriftführer ist Gerhard Stahl und Kassiererin Angelika Stahl-Grundmann, beide aus Vohenstrauß. Wellner, der zugleich als stellvertretender Schriftführer berufen wurde, die Vohenstraußerin Claudia Reinl als Vertreterin des Evangelischen Dekanats Weiden und Michael Koslowski, Waidhaus für das katholische Dekanat Leuchtenberg übernahmen als Beisitzer Verantwortung. Die Kasse prüfen Pfarrgemeinderatssprecher Walter Kraus und Gerhard Uschold, beide Waidhaus. Abschließend dankte Pfarrer Bock Hartl und Stempel für die "jahrelange Arbeit im ökumenischen Arbeitskreis".
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1 Kommentar
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Werner Koch aus Leonberg | 25.03.2016 | 11:42  
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