Vereinsgemeinschaft lebt wieder

Tobias Kirner, Ewald Zetzl, Margit Kirzinger, Karl-Heinz Zintl, Gerlinde und Detlef König, Margret Schneider und Johannes Zeug (von links) bilden den neuen Vorstand der Vereinsgemeinschaft. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
15.05.2015
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Paukenschlag am Dienstagabend: Das große Interesse an der Wiedergründung der Vereinsgemeinschaft kam nicht von ungefähr. Im Gasthof "Alte Post" formierte sich nach langem Stillstand eine neue Führungsriege.

Um Punkt 20 Uhr stand fest: Das erste Mal gibt es im Grenzmarkt eine Frau an der Spitze der Vereinsgemeinschaft, und das ist obendrein mit Margit Kirzinger die Bürgermeisterin. Immerhin sind derzeit 36 Vereine angeschlossen. Manche Vorsitzenden hatten schon etwas geahnt, andere machten große Augen, als Kirzinger beim Aufruf des Tagesordnungspunkts "Neuwahlen" erklärte: "Bevor es weiterhin keine Vereinsgemeinschaft gibt, bin ich bereit, als erste Vorsitzende zu fungieren und auch zu kandidieren." Zumal ihr der Zusammenschluss sehr am Herzen liege.

Kartell wird gebraucht

Auch werde das Kartell gebraucht, sowohl von der Gemeinde, als auch wegen der Geräte von den Vereinen. Der Vorsitz sei zwar "mit zusätzlicher Arbeit verbunden. Aber solange bis sich jemand findet, würde ich es machen." Mit Beifall honorierten die Vereinsvorsitzenden diesen Vorstoß. Kirzinger ergänzte: "Mir ist diese Entscheidung leichter gefallen, nachdem die anderen Positionen gefunden waren. Wenn es auch für mich ganz schön schwierig war, eine Spitze zu bekommen."

Der bisherige Vorsitzende Ewald Zetzl erklärte bereits bei der Auflösung, als Stellvertreter zur Verfügung zu stehen. Gerlinde König konnte darüber hinaus für das Amt als Schriftführerin und Margret Schneider als Kassiererin gewonnen werden. Als dritter Vorsitzender übernahm Tobias Kirner Verantwortung. Karl-Heinz Zintl steht als stellvertretender Schriftführer parat. Zu Kassenprüfern wählte die Zusammenkunft Detlef König und Johannes Zeug.

Die Wiederbelebung glückte gerade noch rechtzeitig vor dem Frühlingsmarkt, bei dem Etliches aus dem Fundus benötigt wird. Beim Beschluss zur Schlüsselübergabe an Bauhofleiter Johannes Grötsch stimmte nur Josef Eschenbecher dagegen. Denn ein großes Problem bleibt die Position des Gerätewarts, das Zetzl nur kommissarisch leitet. Aber einer generellen Übernahme der Geräteausgabe durch Mitarbeiter des Bauhofs erteilte die neue Vorsitzende sofort eine Abfuhr; nicht zuletzt aufgrund des damit verbundenen enormen Arbeitsaufwands.

Eine Bestandsaufnahme vor der Verpflichtung neuer Gerätewarte forderte Michael Hummer vom Raupen- und Baggerverein; eine Aktualisierung der angeschlossenen Vereine OWV-Vorsitzender Detlef König. "Ich will schon zuerst einmal alle Vereine ins Boot holen und versuchen, diese einzubinden", antwortete Kirzinger.

Einziger Termin

Dritter Bürgermeister Zeug dankte dem neuen Vorstand seitens der Gemeinde. Kirzinger blickte voraus: Als einziger Termin für das Bürgerfest bliebe der 16. August, auch wenn am Tag zuvor in Frankenreuth Schützenfest gefeiert werde. Eine Beteiligung am Eslarner Heimatfest sei durch die Waidhauser Vereine als eigener Block angedacht. Es werde versucht, in historischen Gewändern teilzunehmen.
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