Viel Arbeit mit bewährter Spitze

Juso-Sprecher Rudolf Grundler jun. (links) rückt bei der SPD Waidhaus in die erste Reihe auf. Ansonsten bleibt nach der Neuwahl bei der SPD vieles beim Alten. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
24.06.2015
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Einen Bundestagsabgeordneten und die stellvertretende Landrätin vereint der SPD-Ortsverein in seinen Reihen. Die Jahreshauptversammlung 2015 stand nicht nur deshalb unter einem guten Stern.

Als "sehr aufregend und arbeitsintensiv" beschrieb Bürgermeisterin Margit Kirzinger ihr erstes Jahr auf dem Chefsessel im Rathaus: "Es ist schon viel gemacht worden. Wir haben uns noch für heuer einiges vorgenommen." Dadurch sei es aber zu einer unerwarteten Situation gekommen: "Im Rathaus ertrinken wir schier in Arbeit; wir sind an der Obergrenze der Leistungsfähigkeit angekommen." Deshalb bat die stellvertretende Landrätin um Nachsicht: "Wir dürfen froh sein, wenn wir all die geplanten Anträge so über die Bühne bekommen."

Hervorragendes Klima

Das Klima im Marktrat beschrieb sie als hervorragend, Gegenstimmen gebe es äußerst selten. Intensive Diskussionen seien hierfür eine gute Basis, wobei Kirzinger eine "stets umfassende Information der Kollegen aller Fraktionen" als ihr bewusstes Ziel propagierte. Dazu zähle auch das Etablieren der festen Treffen aller Bürgermeister einmal im Monat: "Auf dieser Schiene läuft das ganz besonders und hervorragend gut. Da kann ich mich überhaupt nicht beschweren."

Kirzinger sprach über das aktuelle Geschehen in der Marktgemeinde. Noch im Herbst komme eine Erneuerung der Filteranlage in der Freizeitanlage "Bäckeröd" mit Kosten von rund einer viertel Million Euro auf die Kommune zu. Dort würden bald auch Outdoor-Fitnessgeräte das Angebot mit "Klettern, Balancieren und dergleichen" ergänzen. Sie hofft, damit alle Generationen anzusprechen. Der "Vital-Park" sei als weitere Attraktion außerhalb der Badesaison gesehen. Für dieses Projekt dürften die Investitionen bei 150 000 Euro liegen.

Explizit wies Kirzinger auf das neue "Grün" im Ort hin: Rot-Weiß-Grün verkörpere als bunter Blumenschmuck die Farben des Grenzmarkts. Abschließend ging sie auf den ausstehenden Abschnitt der Städtebauförderung ein: "Mir wäre es schon lieber, wenn wir das Kriegermahnmal weiterhin auf dem Marktplatz belassen können. Es stellt sich aber die Frage, ob hier noch ausreichend Platz ist." Der Rückblick auf das vergangene Jahr war Aufgabe von Schriftführerin Irmgard Bótha. Sie berichtete, dass der Verein 97 Mitglieder zählt.

"Wurzel jeden Handelns"

Persönliche Wertschätzung kennzeichneten die Worte von Bundestagsabgeordnetem Uli Grötsch: "Der eigene Ortsverein ist und bleibt für mich die Wurzel jeden Handelns. Hier habe ich mich immer ernst genommen gefühlt. Viele von euch waren in meiner Jugend absolut prägend für mich. Hier möchte ich noch sehr lange Marktrat sein." Grötsch lud für Donnerstag, 17 Uhr, nach Weiden zum Themenabend über das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA. Der Bundestagsabgeordnete regte außerdem einen Abend mit Zeitzeugen zum Kriegsende an: "Das ist ein unschätzbares Wissen für nachfolgende Generationen."
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