Waidhaus: Kreisbrandmeister warnt Feuerwehrleute eindringlich - Zahlreiche Beförderungen und ...
Bilder vom Einsatz nicht ins Netz stellen

Ehrungen und Beförderungen sprach die Feuerwehrführung (vorne) aus. Diese gingen an (hinten, von links) Johann Baumgartl, Max und Sandra Woppmann, Hans Dierl, Wolfgang Müller, Bernhard Zenk junior, Christine Hölzel, Jochen Randig, Eva Breitschafter, Dominik Zintl, Sabrina Sauer, Albrecht Müller und Hans-Peter Müller. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
15.01.2015
58
0
Vor der Weitergabe von Einsatzbildern über die neuen Netzwerke noch während des Unglücksgeschehens warnte Kreisbrandmeister Gerhard Gösl aus Altenstadt bei Vohenstrauß alle jungen Feuerwehrleute eindringlich. Deutliche Worte wählte er bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag.

Der Waidhauser Feuerwehrtag hatte bereits zeitig am Morgen begonnen. Mit der Jugendblaskapelle unter Leitung von Hermann Mack zogen die Mitglieder durch den Ortskern zur Pfarrkirche, um am Sonntagsgottesdienst teilzunehmen. Bürgermeisterin Margit Kirzinger und ihr Stellvertreter Markus Bauriedl waren bereits hier mit von der Partie. Pfarrer Georg Hartl dankte der Wehr für das Aufrechterhalten dieser Tradition.

Stolze 55 Einsätze mit 757 Stunden listete der Kommandant in seinem Jahresbericht auf, darunter sechs Brände. Die 19 technischen Hilfeleistungen stehen an erster Stelle. Für 4 Fehlalarmierungen war hauptsächlich die Brandmeldeanlage des Seniorenwohnheims verantwortlich. Dann waren da noch 7 Sicherheitswachen und 13 anderweitige Verpflichtungen, wie beispielsweise die Brandschutzerziehung in der 3. Klasse oder Verkehrsabsicherungen bei Festen. 3 Personenrettungen nannte Schwarz ergänzend und 5 Übungen.

Auch Schwarz wurde hinsichtlich der Aussage des Kreisbrandmeisters deutlich: "Bei einer Dienstversammlung in Neustadt/WN wurde uns das Verhältnis Polizei - Feuerwehr - Presse nahegebracht. Ich möchte es nicht in unserer Wehr erleben, dass noch während der Anfahrt oder vom Unfallort Bilder oder Berichte in solchen Medien verbreitet werden. Sollte jemand trotzdem meinen, er müsse dies tun, so werde ich auf keinen Fall den Deckmantel der Feuerwehr darüber ausbreiten; vielmehr muss derjenige dafür schon selbst haften."

Wichtige Partnerschaft

Die aktive Wehr zählt nach der Übernahme von Wolfgang Müller 46 Dienstleistende, darunter 8 Frauen. Hinzu kommen noch 15 Feuerwehranwärter. Wichtig war ihm die Partnerschaft mit Rozvadov: "Das Verhältnis bessert sich mit jedem Treffen." Dank richtete er an seinen Stellvertreter, Hans-Peter Müller, der ihm sehr viel Arbeit abgenommen habe. Urkunden für die Teilnahme am Ersten-Hilfe-Kurs gingen an Sandro Hochwart, Jochen Randig, Armin Bauer, Mario Günter, Stefan Müller, Maximilian Fuchs, André Hölzel und Markus Schwarz. Besondere Ausbildungen absolvierten Sandro Hochwart und Bernhard Zenk junior (Umgang mit Photovoltaikanlagen), Jochen Randig und Armin Bauer (Training Sondersignalfahrt), Rudolf Grunder junior und Kommandant Matthias Schmidt aus Hagendorf (Absturzsicherung), Hans-Peter Müller und Markus Schwarz (Ölumgang) sowie Armin Bauer, Max Woppmann, Dominik Zintl und Michael Wüst (Brandcontainer).

Zur Feuerwehrfrau beförderte die Führungsriege Eva Breitschafter und zu -männern Wolfgang Müller, Dominik Zintl und Johannes Wüst. Christine Hölzel und Sabrina Sauer sind nun Oberfeuerwehrfrauen. Christian Zintl ist Oberfeuerwehrmann. Hans Dierl und Bernhard Zenk junior wurden Hauptfeuerwehrmänner.

30 Jahre aktiv im Dienst

Eine Ehrung für 30 Jahre aktiven Dienst ging an Albrecht Müller und für 10 Jahre an Jochen Randig. Überrascht waren Sandra und Max Woppmann vom Präsent für ihr Baby Lukas. Mit einem Geschenkkorb bedankte sich der Vorstand für das 18-jährige Wirken Johann Baumgartls als Kassenprüfer.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.