Waidhaus macht den Anfang

Dank zollte stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger den beiden Waidhauser Kommandanten, Markus Schwarz und Hans-Peter Müller (stehend, von rechts) für das Ausrichten der ersten Feuerwehrausbildung nach den neuen Richtlinien. Die Organisation lag bei Kreisbrandmeister Markus Kindl aus Oberlind (Zweiter von links). Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
23.02.2015
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Im Osten was Neues: In Waidhaus startet die neue Basisausbildung der Feuerwehren. Bürgermeisterin Margit Kirzinger ist hocherfreut über den Start der künftig notwendigen Qualifikation in ihrem Heimatort.

Die Bürgermeisterin meinte: "Ich bin stolz, dass auf Waidhauser Boden die erste Ausbildung dieser Art im gesamten Landkreis vonstatten geht." Ihr Dank ging an die Verantwortlichen der Feuerwehr Waidhaus um die beiden Kommandanten Markus Schwarz und Hans-Peter Müller, welche die "Premiere" an die Grenze geholt hatten. Denn in einem völlig neuen Gewand präsentiert sich die Feuerwehr-Basisausbildung.

Sie heißt "Modulare Truppausbildung (MTA)" und gliedert sich in das Grundmodul mit fünf Blöcken zu je acht Abenden. Jeder Neuling muss diese Blöcke absolvieren, um aktiver Feuerwehrmann werden zu können. Die Reihenfolge ist egal. Wichtig ist die schriftliche Bestätigung über das Ableisten aller Module.

Zahlreiche Ausbilder

Die ersten 29 Teilnehmer im Landkreis Neustadt/WN kamen aus den Feuerwehren Eslarn, Roggenstein, Pleystein, Moosbach, Pfrentsch, Heumaden, Hagendorf, Miesbrunn und Waidhaus. Kreisbrandmeister Markus Kindl von der Oberlinder Feuerwehr leitete als Ausbildungsleiter und Organisator die Premiere im Landkreis.

Als weitere Ausbilder konnte er auf Heinrich Rewitzer und Anton Schwägerl (beide von der Feuerwehr Vohenstrauß), Markus Tretter (Michldorf), Benjamin Janker (Waldau), Alois Pelzl (Kaimling) und Christian Klier (Waldthurn) zählen. Unterstützt wurde er außerdem vom Waidhauser stellvertretenden Kommandanten und Jugendleiter, Hans-Peter Müller, sowie von Kreisbrandmeister Gerhard Gösl aus Altenstadt bei Vohenstrauß. Der Lehrgang zu Block eins schloss für die ersten Teilnehmer am Freitagabend im Waidhauser Gerätehaus mit einer theoretischen Prüfung und Fragen aus verschiedenen Bereichen des Feuerwehrwesens. "Alle bestanden" lautete das Fazit abschließend.

Inhalte vertiefen

Nun geht es für die Teilnehmer in die weiteren Blöcke. Erst dann kann künftig der Übungs- und Ausbildungsdienst in der Feuerwehr beginnen - mit dem Ziel, innerhalb von zwei Jahren die erlernten Inhalte zu vertiefen.

Außerdem müssen in diesem Zeitraum ein kompletter Erste-Hilfe-Lehrgang und das Leistungsabzeichen in Bronze abgelegt werden. Erst dann beginnt die MTA-Abschlussprüfung, welche mit der Qualifikation zum Truppführer verbunden ist.

Die ersten erfolgreichen Teilnehmer, beginnend mit der Feuerwehr Miesbrunn: Rebecca Striegl, Corinna Voith und Markus Lukas; Hagendorf: Vanessa Schwarz und Anna-Lena Theiß; Heumaden: Lorenz Bauer und Marco Lehner; Roggenstein: Ina Hutzler und Florian Eichinger; Pfrentsch: Laura Forster und Lukas Lanz; Eslarn: Carina Brenner, Alexandra Wild, Fabian Balk, Nico Drechsel, Patrick Eder, Mathias Rupprecht und Florian Wazl; Pleystein: Kevin Pausch sowie Waidhaus: Laura Völkl, Julia Henke, Marcel Randig, Lukas Träger und Maximilian Fuchs.
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