Wind rockt Serenade

"One Way" hat seine Idealformation mit Stefan Dierl, Johannes Hochwart, Christian Schmucker und Andreas Ringholz (von links) gefunden. Das Quartett musste bei der Serenade am Mittwoch zunächst gegen den Wind ankämpfen. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
24.07.2015
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Mit gemischten Gefühlen startete die Sommerserenade am Mittwochabend. Während sich die vier Musiker von "One Way" eher auf gefühlvolle und getragene Rockballaden eingestimmt hatten, hallte ein kräftiger Sound von ganz anderer Seite in den Serenadenhof beim Rathaus.

Fast pünktlich mit dem ersten Lied zogen von Westen her dunkle Wolken auf und es blies ein starker Wind. Notenblätter wirbelten durch die Luft, das Publikum hielt Ausschau nach Unterstellmöglichkeiten, während Heike und Markus Bauriedl sich um ihre Theke sorgten.

Kurze Abkühlung

Letztlich blieb es bei einer kurzen erfrischenden Abkühlung. Die Situation hatte sich nach zwei weiteren Liedern beruhigt, im Mittelpunkt stand bis zum grandiosen Schluss "One Way". Für Moderator Christian Schmucker lieferte die Wetterkapriole zumindest eine Steilvorlage für so manche Ansage. Viele neue Zuhörer waren diesmal gekommen, vor allem aus Eslarn. Unübersehbar stachen die grünen Heimatfest-T-Shirts als Vorboten des nächsten großen Ereignisses in der Grenzregion ins Auge. Mit den Stammgästen des Waidhauser Serenadensommers war die Resonanz wieder groß, das Macher und Akteure freute.

Auch Eigenkompositionen

Das Interesse aus Eslarn kam nicht von ungefähr, schließlich hat die Hälfte der Bandmitglieder dort mit Schmucker und Johannes Hochwart (beide Gitarre, Gesang) sein Zuhause. Rhythmusgeber Andreas Ringholz und Bandleader Stefan Dierl aus Waidhaus vervollständigen die Formation. Gefühlvoll und stimmgewaltig präsentierte das Quartett vor allem seine Eigenkompositionen wie "Promises" und "So Alone".

Doch auch die Coverversionen bekannter Titel kamen mit viel Eigengepräge daher, wie "Knocking on Heaven's Door" oder "Sultans of Swing" eindrucksvoll zeigten. "Das war wieder eine tolle Sache", lobte Bürgermeisterin Margit Kirzinger das Ensemble, um sich zugleich zu entschuldigen: "Ich hatte nur leider schon wieder Wäscheklammern für die Notenblätter vergessen." Bei den Zugaben kamen die Zuhörer auch noch in den Genuss eines fantastisch gespielten "Black Magic Women". Ein letztes Mal glänzte die Band mit ihrem in allen Facetten von Gitarren betontem Sound. Abschließend lud die stellvertretende Landrätin für Mittwoch, 29. Juli, ein. Von 19 bis 20.15 Uhr gastiert die Big-Band der Zollkapelle Nürnberg unter Leitung von Thomas Sacher.
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