Geschwindigkeitsmessungen in Pilsener Straße
Mit mehr als 80 Sachen an der Polizei vorbei

Politik
Waidhaus
08.04.2016
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Nachdem Geschwindigkeitsmessungen seit geraumer Zeit an der Pilsener Straße laufen, präsentierte Bürgermeisterin Margit Kirzinger in der Marktratssitzung die ersten Ergebnisse. 60 Stundenkilometer würden wohl als Standard gesehen, da viele Fahrzeugen mit dieser Geschwindigkeit das Messgerät passiert hätten. Insgesamt registrierte das Zählgerät 47 234 Gefährte, von denen über 1000 noch mit mehr als 80 Stundenkilometern am Polizeigebäude vorbeirauschten.

Zweite Rate


Die katholische Pfarrkirchenstiftung bat die Kommune um einen Zuschuss zur Innenrenovierung und Neugestaltung der liturgischen Orte in der Pfarrkirche St. Emmeram. Die Rathauschefin erinnerte an die Vorbesprechungen in den Haushaltsberatungen und im Finanzausschuss. Dort sei die Verständigung auf eine zweite Rate in Höhe von 10 000 Euro erfolgt.

Kommandanten bestätigt


Die Mittel stünden bereit und könnten wegen des Antrag ausbezahlt werden, was die Markträte geschlossen ebenfalls so sahen. Aktuell liegt das Spendenaufkommen bei 71 701 Euro. Das sind ziemlich genau zehn Prozent der veranschlagten Gesamtsumme für die Innenrenovierung mit Neugestaltung. Die Wiederwahl der Kommandanten Josef Spitzner und Josef Grötsch bei der Reichenauer Feuerwehr zog noch eine einmütige Bestellung des Gremiums nach sich.

Die beschlossene Beteiligung an der Aktion "Meilensteine der Zeit" zum grenzüberschreitenden "Karlsjahr" wird konkreter. 500 Euro sind im Haushalt bereit gestellt. Kirzinger hatte hierzu in Tachov drei stehende Steine besichtigt. In der Sitzung berichtete von einem Treffen mit Vertretern des Heimatkundlichen Arbeitskreises, um über mögliche Motive für die Waidhauser Stele vorzufühlen.

Die Heimatforscher hätten sich für eine Bildhauerarbeit der beiden Köpfe von Tilly und Mansfeld ausgesprochen, versehen mit der Jahreszahl 1621. Es fiel noch keine Entscheidung im Marktrat, vielmehr geht das Thema zur Diskussion in den Hauptverwaltungsausschuss.

Zur beantragten Herausnahme von Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet für Windenergie erklärte die Rathauschefin den Sachstand. Waidhaus sei eine von sieben Gemeinden im Landkreis, die derartige Anträge stellten. Die Bürgermeisterin sah eine Verhinderung zur Festlegung einer Zonierung skeptisch, weil dadurch auch das Sulzberggebiet als Vorratsfläche herauskommen könne. Da sich ein neues Verfahren ankündige - mit Rückverlagerung der Zuständigkeit an die Kommunen - werde gewartet, die Anträge würden entsprechend aufrecht erhalten.

Asylbewerber im Bauhof


Die männlichen Asylbewerber würden ab Montag mit monatlich 120 Stunden beim Bauhof beschäftigt. Zur Wiederherstellung des Fliesenbelags im Gerätehaus der Feuerwehr Waidhaus informierte Kirzinger über Termine des Bauausschusses, um die beschädigte Ablaufrinne zu begutachten. Nachdem Mittel im Haushalt vorgesehen seien, liege nun ein Angebot vor. Das Fliesengeschäft Helmut Neuber aus Waidhaus erhielt deshalb den Auftrag für 2937 Euro einstimmig. Alle anderen Firmen hatten auf die Ausschreibung nicht geantwortet.
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