Junge Union Waidhaus
Jung, engagiert und kritisch

Politik
Waidhaus
02.06.2016
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Die Junge Union (JU) Waidhaus hat im vergangenen Jahr wieder viele Termine und Veranstaltungen absolviert. Außerdem bringen sich die Nachwuchsleute bei Sachthemen in der örtlichen Politik ein. Dies lobte vor allem Kreisvorsitzender Benedikt Grimm.

Die JU hatte am Sonntag zur Jahreshauptversammlung geladen. Vorsitzender Thomas Kaiser lies das zurückliegende Jahr Revue passieren: "Es wurden sehr viele Termine wahrgenommen." Unter anderem sammelten die jungen Leute erneut die Christbäume der Marktgemeinde kostenlos ein. Damit dies finanziell möglich war, beteiligte sich die JU auch an dem Adventsmarkt mit einem Dotsch-Stand. "Hier wäre durchaus ein stärkerer Besuch der Bevölkerung wünschenswert, damit Aktionen wie das Christbaumsammeln auch weiterhin kostenlos angeboten werden können."

Anträge eingebracht


Auch politisch hat sich der Ortsverband mit einigen Anträgen eingebracht. Neben der Breitbandförderung, der Registrierung bei "schulengel.de" oder der Installation eines Wlan-Hotspots in der Freizeitanlage kam auch die Idee für einen gemeinsamen Antrag mit CSU, Pfrentscher Liste und Dorfgemeinschaft Pfrentsch bezüglich einer Erweiterung des Baugebiets Pfrentsch. Nachdem Schriftführerin Gisela Grötsch das Protokoll des letzten Jahres vorgelesen und Kassiererin Nicole Hoch den Bericht abgeliefert hatten, bescheinigte Kassenprüfer Stefan Harrer einwandfrei Buchführung.

Grimm bescheinigte dem Ortsverband Waidhaus "sehr gute Arbeit, wobei vor allem die politische Mitwirkung vor Ort herausragend" sei: "Nicht viele Ortsverbände bringen sich durch so viele Sachthemen in die Politik vor Ort ein."

Neben dem Hinweis auf die JU-Kreisversammlung am 29. Juli in Moosbach ging er auch auf die Unterschriftenaktion der JU Bayern ein. Mit dieser wolle man die Visafreiheit für die Türkei verhindern. Hier stimmten die Mitglieder zu und unterschrieben sofort. Harrer überbrachte Grüße sowohl im Namen des CSU-Ortsverbands als auch der Fraktion und dankte der JU, speziell auch Vorsitzendem Kaiser, für die gute Zusammenarbeit. "Es ist nicht verwunderlich, dass die beiden JU-Vorsitzenden auch stellvertretende CSU-Vorsitzende sind." Ende August wird wieder eine Nachtwanderung, dieses Mal nach Hagendorf stattfinden. Weitere Vorhaben werden auf der gemeinsamen Vorstandssitzung am Freitag besprochen.

Finger in Wunde legen


Politisch werde man im Marktrat auch künftig bei einigen Punkten "den Finger in die Wunde" legen. "Auch wenn man dann damit rechnen muss, dass sich unsere Aussagen völlig verdreht oder aus dem Kontext genommen in bestimmten Flugblättern wiederfinden, aber das sind wir ja bereits gewohnt."
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