Marktrat beschäftigt sich mit Baugebiet in Pfrentsch
Begehrte Bauplätze

Die Erweiterung wird das bestehende Baugebiet (grün) im Norden und Osten einrahmen sowie durch eine neue Straße (gelb) erschließen. Orientierung gibt der Standort des Schützenhauses (unten) und des Sportplatzes (unten rechts). Repro: fjo
Politik
Waidhaus
21.01.2016
220
0

In Pfrentsch wird das Baugebiet um 1,35 Hektar erweitert. Über das weitere Vorgehen beriet der Marktrat in seiner Sitzung am Montag. Dies war nicht das einzige Bauvorhaben.

Bei der Autobahnausfahrt ist der Bau einer Profilträgerhalle als kompakter Witterungsschutz auf dem Gelände des Autohofs geplant. Die Speditionsfirma Verag beantragte die Errichtung des 24 mal 12 Meter großen Gebäudes, um für Abfertigungen oder Umladearbeiten einen geschützten Unterstand zu haben.

Neuer Pferdestall


Für den Tillyweg im Baugebiet "Am Kiesbeet" lag erneut ein Bauantrag vor "Es ist bereits binnen kürzester Zeit der zweite Bauplan aufgrund der Ein-Euro-Aktion", informierte Bürgermeisterin Margit Kirzinger. Um den neuen Pferdestall in Reinhardsrieth und dem angrenzenden Wohnhausneubau ging es im Anschluss. Auch bei dem neuen Carport in der Türkenstraße mit der Größe von 5 mal 3,60 Meter und in einer Ausführung in Holzständer-Bauweise handelt es sich um ein Bauvorhaben. Für alle vier Anträge gab es ein einstimmiges Votum.

Der Bebauungsplan für die Erweiterung des Baugebiets in Pfrentsch um 1,35 Hektar lag als erster Entwurf vor. Damit wird das bisherige Neubaugebiet im Osten und Norden eingerahmt. Zwei der insgesamt elf neu geplanten Bauplätze seien bereits reserviert und es gebe etliche Interessenten, ergänzte Kirzinger.

Alle bisherigen Grundstücksbesitzer und die neuen Käufer würden gemeinsam für die Erschließung herangezogen, da bislang keine Abrechnung erfolgte. Geschäftsleiter Josef Forster ging auf das weitere Vorgehen näher ein. Eine Änderung des Flächennutzungsplans sei wegen guter Vorarbeit nicht mehr notwendig. Gleiches gelte für den Landschaftsschutzplan.

Gehweg einplanen


Einige Grundstücke verfügen über eine Grundfläche von bis zu 1100 Quadratmetern. Für eine eventuell nochmalige Erweiterung baten Georg Kleber (Pfrentscher Liste) und Ewald Zetzl (CSU) um das Einplanen eines Gehwegs in nördlicher Richtung. Darin sollten zugleich die Ver- und Entsorgungsleitungen mit verlegt werden. "Das ist schon eine gute Idee", unterstützte die Rathauschefin den Vorschlag.

Der zeitliche Ablauf interessierte Wolfgang Bauriedl (Pfrentscher Liste). In acht bis neun Wochen dürfte das Thema wieder im Marktrat auflaufen, antwortete Forster. Bis zur Aufstellung der Rechtskraft rechnete er jedoch mit mindestens einem halben, eher bis zu einem dreiviertel Jahr, was er mit der Anzahl von "35 zu hörenden Fachstellen" begründete.

Das Einreichen von Bauplänen sei jedoch ab dem Vorhandensein einer "gewissen Rechtslage" möglich. Dies könne schon in acht Wochen so weit sein, bestätigte auch die Bürgermeisterin. Wegen der ausreichenden Zustimmung in vier einstimmigen Beschlüssen konnte das Werk zur Durchführung der vorgezogenen Bürgerbeteiligung genutzt werden.

Am Ende der Sitzung informierte Kirzinger über den Beginn der Arbeiten am neuen Internetauftritt der Marktgemeinde. Freundliche Farben und ein heller Aufbau seien die Prämisse. Erste Entwürfe und die Gliederung hingen im Sitzungssaal schon mal aus. Für Montag, 25. Januar, kündigte sie eine Begehung mit der Verkehrsbehörde in der Hagendorfer Straße an, um die Vorfahrtsregelung an der Engstelle auf Anraten von SPD-Fraktionssprecher Johannes Zeug und dessen Kollegin Monika Zeitler-Kals auf den Prüfstand zu stellen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.