Marktrat genehmigt die Anschaffung neuer Anzüge für die Feuerwehr
Schutz vor ätzender Chemie

Politik
Waidhaus
18.06.2016
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Keine Genehmigung erhielt der Markt Waidhaus zur weiteren Verwendung der Chemikalien-Schutzanzüge bei der Feuerwehr. In der Gemeinderatssitzung war Eile geboten, um möglichst schnell die Bestellung einer Neuanschaffung in die Wege zu leiten.

Die Verweigerung der Genehmigung für ein weiteres Jahr gründe laut Bürgermeisterin Margit Kirzinger im Zustand der in die Jahre gekommenen Anzüge. Diese entsprächen nicht mehr den Anforderungen und dürften nicht mehr verwendet werden. Bei den Verhandlungen habe die Kommune zudem eine Absage erhalten, die Feuerwehr bei Einsätzen außen vor zu lassen. "Das konnte nicht abgewendet werden, da Firmen vor Ort Chemikalien lagern. Wir müssen diese Schutzanzüge jetzt anschaffen", erklärte die Rathauschefin.

Dringend nötig


Im Haushalt der Gemeinde wären zwar keine Mittel vorgesehen, jedoch könne auf andere Posten zurückgegriffen werden. Damit forderte sie das Gremium zu einem Beschluss auf, der notwendig wäre, um Angebote einzuholen. Werner Duschner (Bürgerliste) ergänzte noch, dass auch die vorbeiführende Autobahn ein Grund sei, warum die Waidhauser Feuerwehr diese Spezialausrüstung zwingend benötige. Einstimmig beauftragten die Markträte die Verwaltung, verschiedene Angebote einzuholen.

Aus dem nichtöffentlichen Teil der vorangegangenen Sitzung gab die Bürgermeisterin den Abschluss diverser Verträge begann: Hermann Stauber habe eine Teilfläche in der Industriestraße als Holzlagerplatz angepachtet, Florian Eder ein Stück einer Wiese bei Frankenreuth und Markus Mösbauer zwei weitere Teilflächen als Holzlagerplatz.

Kindergarten für alle


Den Status als "altersgeöffnete Kindertagesstätte" erhält die kirchlich geführte Einrichtung St. Emmeram ab dem neuen Kindergartenjahr. Details dazu gab es von der Bürgermeisterin: Während der vergangenen drei Jahre habe es jährlich eine Genehmigung für eine gemeinsame Gruppe zusammen mit Schul- und Krippenkindern gegeben. Weil sich die Kinderzahlen in den kommenden Jahren in Waidhaus nicht wesentlich ändern würden, fordere die Aufsicht für das neue Kita-Jahr den neuen Status, "weil dies die Regel sei". Dann stünde die Einrichtung allen Kindern zwischen eineinhalb bis zehn Jahren offen. Eine entsprechende Konzeption sei vorzulegen und als Dauereinrichtung zu beantragen - auch mit Blick auf die Nachwuchsentwicklung.

"Es wird immer noch deutlich zu schnell gefahren", leitete Kirzinger über auf die Bekanntgabe der im Marktrat geforderten Auswertung zur Geschwindigkeits-Messanlage. Besonders am Pfingstwochenende habe es "wahnsinnig viel Verkehr gegeben". Die Messdaten der vergangenen Wochen zeigten eine hohe Zahl von 71,8 Prozent mit einer Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit ortseinwärts an der Pilsner Straße. Außerdem informierte die Bürgermeisterin über den Wunsch, ein Messgeräts an der Hagendorfer Straße für den ortsauswärts fahrenden Verkehr anzubringen. Seit dem Ausbau würde hier immer früher und immer massiver noch innerhalb des Ortsschilds beschleunigt.
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