Marktrat Waidhaus
Photovoltaik an der Autobahn

Von der Bocklweg-Brücke geht der Blick über die Flur entlang der Autobahn, auf der eine Photovoltaik-Anlage beantragt ist. Bild: fjo
Politik
Waidhaus
18.10.2016
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Waidhaus besitzt die beiden ältesten Windräder im Landkreis. Ob sich entlang der Autobahn nun noch eine Photovoltaik-Anlage dazugesellt, vertagt der Marktrat erst einmal.

Der Antrag der Firma Walter Energy GmbH & Co. KG auf "Erlass eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans" unweit der westlichen Bocklweg-Brücke war manchen Räten bereits aus dem Hauptverwaltungsausschuss bekannt. Bevor die Photovoltaik-Anlage in der Flur "Steinäcker" jedoch "grünes Licht" erhält, will sich das Gremium mit den Auswirkungen auf Natur und Landschaft befassen.

"Wir wollen diese Fläche nicht einfach so vollpflastern, ohne uns vorher ein konkretes Bild vor Ort verschafft zu haben." Einstimmig folgte das Gremium der Aussage von Bürgermeisterin Margit Kirzinger, vertagte die Entscheidung und verwies das Vorhaben zur Vorberatung an den Bauausschuss.

Zum Baugebiet "Im Kiesbeet II" passierten weitere textliche Änderungen auf Anraten des Landratsamts den Marktrat, weil noch zu viele Vorschriften die Notwendigkeit von Genehmigungsverfahren für die Bauherrn befürchten ließen. Außerdem erfolgte die Festlegung einer maximalen Firsthöhe von 9,20 Meter für die vier möglichen Hanghäuser.

Ersatzteile für Kläranlage


Zu den Jahresrechnungen 2011 bis 2013 lagen die überörtlichen Prüfungsfeststellungen vor, wozu das Gremium die von der Verwaltung vorgefertigte Stellungnahme einmütig guthieß. Die geplante Anschaffung weiterer Temposys-Geräte stellten die Räte zurück. Grund ist die angekündigte Sammelbestellung des Vereins "Bürger und Polizei". Außerdem möchte der Zweckverband kommunaler Verkehrsüberwachung sein Konzept in der nächsten Sitzung vorstellen.

Für die Überwachung der Trinkwasserversorgung kann die Gemeindeverwaltung ein Ersatzpanel von der Firma Wilu für die Aufbereitungsanlage in Pfrentsch zum Preis von 3078 Euro beschaffen. In der Kläranlage funktioniert der annähernd 30 Jahre alte Rundräumer nur noch beschränkt. Die Lieferzeit liege bei zwölf Wochen, teilte Geschäftsleiterin Kerstin Wilka-Dierl mit. Als einziger Anbieter hatte die Firma Akzeptance-Gruop ein Angebot über 11 816 Euro aufgrund des extrabeschichteten Materials vorgelegt.

Gabi Wolf (CSU) hätte lieber einer Reparatur zugestimmt, weshalb die Verwaltung zusagte, hierzu ebenso noch weitere Informationen einzuholen. Das Gremium erteilte der Ersatzbeschaffung dennoch bereits einstimmig seine Billigung.

Noch ein zweiter Punkt drehte sich um die Kläranlage. Für einen defekten Datenschreiber ließen sich keine Ersatzteile mehr auftreiben. Die Firma Peter Schreier, Burkhardsrieth, erhielt den Auftrag zu einer Neuanschaffung im Wert von 2294 Euro. Mit dem einhelligen Beschluss ging die Ausweitung auf den Einbau und die Verblechung für 358 Euro zusätzlich einher.
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