Marktrat Waidhaus vergibt Bauarbeiten
Mehr Leuchtkraft am Ortseingang

Der Plan für die Aufwertung der Nepomukanlage gegenüber der Autobahnkirche sieht eine umfassende Neugestaltung vor. Repro: fjo
Politik
Waidhaus
10.03.2016
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Am westlichen Ortseingang können die Bauarbeiten bald beginnen. Den Weg dazu ebnete der Marktrat in seiner Sitzung am Montag. In unmittelbarer Nachbarschaft der Autobahnkirche entschied sich die Gemeinde zu einer Aufwertung der Nepomukanlage. Damit einher geht eine gestalterische Anbindung des Einmündungsbereichs der Eslarner Straße in die Vohenstraußer Straße an das Ortszentrum mit einer Ausrichtung nach städtebaulichen Aspekten.

Vier Angebote von Baufirmen gingen fristgerecht im Rathaus ein. Das Gremium entschied sich für das Hoch- und Tiefbauunternehmen Michael Baumer. Mit einer Gesamtsumme von 184 587 Euro legte der Betrieb aus Oberviechtach die günstigste Offerte vor.

Vertretbare Überschreitung


Die Überschreitung um 7175 Euro gegenüber der Kostenschätzung des planenden Architekturbüros hielten die Markträte für vertretbar. Vor allem da bei der späteren Ausstattung des Platzes eine kostengünstigere Version den Betrag wieder hereinholen dürfte. Diese Auskunft erhielt UWG/PL-Fraktionssprecher Josef Schmucker auf Nachfrage von Bürgermeisterin Margit Kirzinger. Außerdem bewegten sich die bislang bekannten Ausgaben in Höhe von 227 000 Euro noch im Rahmen des Haushaltsansatzes von 230 000 Euro.

Bei der Neugestaltung soll auch gleich eine Erweiterung und Änderung der Beleuchtung erfolgen. Über 8851 Euro lautete das Angebot des Bayernwerks für das Aufstellen von vier Lampen mit Namen "City Light LED". Die Leuchtkraft sei gegenüber den bisherigen Peitschenmasten identisch, erklärte die Rathauschefin.

Mehr Brennstellen


Nachdem aber die künftig gewünschte Ausleuchtung auch die Grünanlage mit dem neuen Fahrradstellplatz umfassen solle, empfahl der Anbieter eine Erweiterung von drei auf vier Brennstellen. Die Erdarbeiten seien im Angebot der Firma Baumer enthalten, bestätigte Kirzinger auf Nachfrage von Schmucker.

Mit einer weiteren Detailinformation wartete stellvertretende Geschäftsleiterin Kerstin Wilka-Dierl auf: Der Abstand der Brennstellen werde derselbe sein, wie in der Hagendorfer Straße. Für den erhöhten Komfort mit einer Ladestation für Elektro-Fahrräder, der neuen Beleuchtung von Brunnen, Nepomukstatue und Info-Schaukästen, sowie die Brunnentechnik ist auch noch ein Stromanschluss vonnöten. Das Angebot des Bayernwerks lautete 1134 Euro brutto. Die Erdarbeiten seien hier ebenfalls Aufgabe der Firma Baumer.

Die einmalige Chance nutzte der Marktrat, um den Fortgang der Vohenstraußer Straße in Richtung Ortsmitte sogleich auf eine neue LED-Beleuchtung umzustellen. Dadurch kann ein einheitliches Erscheinungsbild geschaffen werden. Der Hinweis des Bayernwerks auf zwei verrostete Peitschenmasten, durch die bereits Unfallgefahr bestehe, bekräftigte das Gremium in seiner Entscheidung.

Der LED-Lückenschluss in diesem Bereich verursacht nach dem Angebot des Bayernwerks Kosten von 6616 Euro, nachdem ebenfalls eine Erweiterung der Brennstellen von zwei auf drei empfohlen wurde, um den Straßenraum ganz ausleuchten zu können. Zwar seien nur 4000 Euro Haushaltsmittel eingeplant, doch die Räte sprachen sich einstimmig für das Befolgen des Ratschlags aus. Ab dem Hotel Biehler stehen auf Höhe der Felsenkeller bereits sogenannte Castor-Leuchten.
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