Neue Geräte für Spielplatz In der Au
Tresor für Spielzeug öffnen

Beim Feuerwehrhaus in Pfrentsch sorgte die Dorfgemeinschaft heuer selbst für ein neues Spielgerät, welches Bürgermeisterin Margit Kirzinger gleich austestete. Bald erhält der Spielplatz "In der Au" eine weitere Attraktion. Archivbild: fjo
Politik
Waidhaus
22.11.2016
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2800 Euro lagern im Tresor des Waidhauser Rathauses. Woher das "Schwarzgeld" stammt und wofür es verwendet werden soll, erfahren die Zuhörer in der Marktratssitzung.

(fjo) Ein Antrag der Jusos lüftete das Geheimnis, wovon bislang nur wenige wussten. Die Nachwuchsorganisation forderte eine Aufwertung des Spielplatzes "In der Au". Bürgermeisterin Margit Kirzinger zitierte aus dem Antrag, der auf einer Umfrage zur Zufriedenheit mit der Spielplatzsituation im Marktgemeinde resultiere (wir berichteten).

Bodenebenes Trampolin


Mit dem Bauausschuss sei eine Ortsbesichtigung zwischenzeitlich erfolgt, um sich von den monierten Punkten ein Bild zu machen. Defizite würden darin gesehen, dass es zu wenig schattige Bereiche (Sitzplätze für Eltern) gebe, die Umzäunung nicht vollständig sei, Eingangstore gänzlich fehlten und keine Fahrradständer existierten. Die Aufwertung mit neuen Spielgeräten wäre darüber hinaus das i-Tüpferl. Einige Punkte aus der Aufstellung seien "schon angepackt", sagte Kirzinger in der Sitzung. Zudem stünden im Haushalt noch 7500 Euro für Spielgeräte zur Verfügung. Hinzu käme noch jene Summe von 2800 Euro, welche zu ihrem Geburtstag explizit für die Aufwertung der Spielplätze zusammengekommen sei und seitdem im Rathaustresor lagere.

Die Entscheidung fiel auf ein bodenebenes Trampolin, welches auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden könne. Die neue Attraktion soll ab dem Frühjahr im Einsatz sein. Bereits geschehen ist hingegen die Umsetzung eines größeren Baums von einem Privatgarten auf den Spielplatz. Zwecks schattiger Sitzgelegenheiten will sich Kirzinger in den nächsten Wochen auf Sponsorensuche bei den Waidhauser Firmen begeben.

Außerdem hat die Verwaltung Angebote für ein Balanciergerät angefordert, um auch größeren Kindern etwas zu bieten. Mit den beiden Neuanschaffungen hofft die Kommune, das Ergebnis der Umfrag umzusetzen. Auch wenn laut Kirzinger man "noch weit entfernt von der neuen Mode der Themenspielplätze" ist. Aber auch hier werde Waidhaus bald nachziehen, wozu sie auf die weit gediehenen Entwürfe für die Freizeitanlage "Bäckeröd" mit eingeplanten Kosten von 200 000 Euro verwies.

Tor reparieren


Zum Spielplatz "In der Au" bat die Bürgermeisterin den Marktrat um eine Entscheidung zur Umzäunung, da es im Bauausschuss keine einheitliche Linie gegeben habe. "Dort ist weit und breit kein Bach und kein Weiher, sondern nur eine große Wiese", argumentierten die Fraktionssprecher Josef Schmucker (UWG/PL) und Stefan Harrer (CSU) mit zweitem Bürgermeister Markus Bauriedl. Nachdem aber Markträtin Vera Stahl gebeten hatte, "bitte wenigstens das Tor instand zu setzen", trug das Gremium beide Gestaltungswünsche geschlossen mit. Und Fahrradständer in einer "günstigen Variante" stellte Kirzinger auch noch in Aussicht.

Neues für die GrundschuleAuf dem Weg zu einer Mehrzweckhalle erhalten Turnhalle, Aula und Toiletten im Grundschulgebäude eine Notstromversorgung mittels Aggregat. Mit der Installation beauftragte der Marktrat die Firma Elektro Forster aus Eslarn zum Angebotspreis von 3273 Euro. Drei Beamer mit Dokumentenkameras und Leinwänden für die Grundschule orderte das Gremium für 5765 Euro von der Firma Elektro Schmucker, Waidhaus. Die von Gabi Wolf (CSU) aufgeforderte Nachfrage zur Reparatur des defekten Trommelrechens in der Kläranlage stand nun zum Angebotspreis von 3694 Euro (ohne Einbau, aber inklusive Magnetventil) zur Vergabe an die Fachfirma Huber an. Ihre einzige Gegenstimme begründete Wolf mit der Aussage: "Das kann doch jeder regionale Metallbaubetrieb billiger schweißen." (fjo)
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