200 Hausbesuche
Pfarrei Waidhaus dankt ehrenamtlichen Mitarbeitern

Immer wieder fällt dem Pfarrgemeinderat etwas Neues ein. Am Freitagabend stand die Ehrung 900 freiwilliger Arbeitsstunden im Zusammenhang mit den Renovierungen der Pfarrkirche und des Friedhofes in der Waidhauser Partnergemeinde Rozvadov im Zentrum. Bild: fjo
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Waidhaus
18.01.2016
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Wenigstens einmal im Jahr möchte die katholische Pfarrgemeinde ihrer großen Helferschar offiziell Danke sagen.

Walter Kraus war der erste, der als Sprecher des Pfarrgemeinderats Lob und Anerkennung aussprach. Sein Jahresrückblick streifte kurz die wichtigsten Ereignisse außerhalb der Gottesdienste. Die Neugestaltung der Leseecke und die Anschaffung neuer Software fanden zur Bücherei Erwähnung.

Stichpunkte aus verschiedenen Terminen fügte Kirchenpfleger Siegfried Zeug dazu. Im Rathaus diskutierte das Gremium die Neugestaltung des Umfeldes der Autobahnkirche. Die Kindertagesstätte St. Emmeram erhielt Markisen, Rutsche und Spielhaus. Die Neugestaltung des Sozialraums und die Anschaffung einer Waschmaschine sind heuer geplant.

Schweres Gerät nötig


Die vielfältigen Arbeitsleistungen freiwilliger Helfer bei der Innenrenovierung der Pfarrkirche bildeten wesentliche Stationen seiner Chronik. Am Sockel des heiligen Nepomuk hätten sich die Arbeiter beinahe die Zähne ausgebissen. "Es musste schweres Gerät her." Die fünf Sonntagsspaziergänge mit ihrem Schwerpunkt auf den Brunnen in der Marktgemeinde unter Führung von Pfarrer Georg Hartl durften nicht fehlen.

Der Seelsorger begründete zur Straffung des Programms am Dankabend: "Damit viel Zeit zum Unterhalten und zum Singen bleibt". Zum Untermauern hatte er eine Auswahl von 23 Volks- und Kirchenliedern mitgebracht, aus denen die große Zahl der Pfarrangehörigen frei wählen durfte. "Ich danke allen, die innerhalb der Kirche - nicht nur im gottesdienstlichen Rahmen - tätig sind." Als Charakteristikum der Pfarrei hob der Geistliche die rund 200 Hausbesuche alljährlich heraus.

Lob der Bürgermeisterin


Ihre Wertschätzung brachte auch Bürgermeisterin Margit Kirzinger zum Ausdruck, verbunden mit einem Dank für all das, was in einem Jahr für die Gemeinde - nicht nur die Pfarrgemeinde - und das öffentliche Leben geleistet wird. "Wir sind ja im vergangenen Jahr eine ganz enge Beziehung eingegangen, nachdem die Gottesdienste ins Gemeindezentrum ausgelagert wurden."

Die Wiederbelebung der Bittgänge durch die Teilnahme ganzer Schulklasse freue sie sehr. Als "fantastisch und aktuell" beurteilte die Rathauschefin den Internetauftritt der Pfarrei: "Es gibt kaum etwas Vergleichbares. Glückwunsch. Das ist schön gestaltet, und man findet einfach und schnell, was man wissen will."
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