Ausgelassene Stimmung beim Schützenball in Frankenreuth
Schunkeln im Dschungel

Markträtin Monika Zeitler-Kals (rechts) verwandelte mit Ehemann Jakob Kals
Vermischtes
Waidhaus
11.01.2016
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Ausgelassen fröhliche Stimmung herrschte bis in den letzten Winkel des Schützenhauses. Der Zusammenhalt bei den "Enzian-Schützen" ist nach wie vor enorm. In Dschungel-Atmosphäre ließ sich am Samstag ausgezeichnet feiern.

Frankenreuth. Markträtin Monika Zeitler-Kals hatte mit Unterstützung der Jungschützen viel Zeit und Liebe in das Drumherum des Waidhauser Faschingsauftakts investiert. Schützenmeister Johannes Zeug dankte den vielen Vereinsabordnungen, die sich das Spektakel nicht entgehen ließen: Den befreundeten Schützenvereinen aus Reichenau, Heumaden, Pfrentsch und Waldheim, sowie TSV und Hagendorfer Feuerwehr galt sein Willkommen.

Nossek Dschungelkönig


Plätze waren von Anfang an Mangelware, als die Gruppe "Sommerwind" loslegte. Kellerbar und Gaststube standen dem Ballsaal hierbei ins nichts nach. Selbst an der Kasse machten die Ehrenmitglieder Erika Hagner und Helga Haberfellner in uriger Verkleidung eine gute Figur. Den sprichwörtlichen Vogel schoss jedoch der erst kürzlich gekürte Schützenkönig ab. Kurzerhand hatte sich Franz-Josef Nossek die Rolle des Dschungelkönigs auf den Leib geschneidert und dazu genügend Untertanen um sich geschart.

Die Hagendorfer Tanzgruppe "Tigerzz" zeigte mit Leiterin Julia Wittmann erste Kostproben des neuen Programms. Mit gleich drei Einlagen glänzte die "Enzian-Showtanzgruppe" im Laufe der vergnügt verlaufenden Ballnacht. Zunächst nahmen Karlheinz Hagner und dritter Bürgermeister Zeug als Jäger das Geschehen rund um ihren Hochsitz ins Visier. Zeitler-Kals änderte als Ortskundige im zweiten Akt gegenüber ihrem Ehemann Jakob Kals schnell ihre Meinung, als er in die Rolle eines Touristen geschlüpft war. Und zum Abschluss hatten Rudi Hirschmann, Karlheinz Hagner und Zeug beim Vaterwerden die Lacher auf ihrer Seite. Die Tanzgruppe "Public Surprise" des Waidhauser Faschingsvereins heizte pünktlich um Mitternacht erneut ein. Da fiel das Heimgehen inmitten des brodelnden Ereignisses sehr schwer. So wunderte es nicht, dass es noch sehr lange bunt und beschwingt zuging.

Voll ins Schwarze


Schützenmeister Zeug war jedenfalls mit dem Besuch und dem Ablauf sehr zufrieden. Aufwändig maskiert und kostümiert honorierten zudem die Gäste den frühen Start in die Waidhauser Faschingssaison. Das Angebot von Polonaisen, Schunkel- und Tanzrunden traf beim Publikum jedenfalls ins Schwarze.
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