AWO Waidhaus neu aufgestellt
Grötsch folgt auf Kellner

Andrea Grötsch (hinten, Mitte) und Stellvertreter Rudi Grundler junior (rechts daneben) stehen an der Spitze der Waidhauser AWO. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
15.04.2016
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So ein Clou gelingt nicht alle Tage. Die AWO steht plötzlich als Dachorganisation von bislang eigenen Gruppen im Rampenlicht. War die neu gegründete Krabbelgruppe bereits ein kleiner Paukenschlag, so schlossen sich in der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend auch der Arbeitskreis Asyl und die Tanzgruppe "WildChixx" als Abteilungen dem Ortsverband an.

Sehr aktives Jahr


Als frisch gewählte Vorsitzende übernahm Andrea Grötsch aus Pfrentsch die Leitung als Nachfolgerin von Melanie Kellner. Bei der Zusammenkunft im Gasthaus "Alte Post" begrüßte Kellner zunächst viele neue Mitglieder. Im Rückblick berichtete sie über ein sehr aktives Jahr. Neben der Betreuung der älteren Mitbürger durch Seniorenclubleiterin Anita Zeug erwähnte die Sprecherin die vielen Aktionen der von Markträtin Vera Stahl und Sandra Woppmann ins Leben gerufenen "Krabbelmäuse". Ihr Dank galt außerdem Bürgermeisterin Margit Kirzinger und Andrea Grötsch für die Unterstützung bei den Planungen. Außerdem informierte Kellner über "kleinere Hilfsaktionen" für die Kinder der Asylbewerber in Waidhaus.

Kreisvorsitzende Karin Gesierich aus Vohenstrauß stellte ein neues Projekt zur Stärkung des Ehrenamts vor. Kirzinger dankte Kellner für die 14 Jahre, in denen sie der AWO Waidhaus vorstand. Glücklich war die Rathauschefin über die Bereitschaft von Grötsch, die Nachfolge anzutreten. Darüber hinaus freute sie sich über die Gründung der Krabbelgruppe und die Ausweitung des Angebots für Kinder, Jugend und Familie sowie die künftige Betreuung der Senioren durch Sigi Riedl.

Bei den Neuwahlen erhielt Grötsch einen eindeutigen Vertrauensbeweis. Neuer Stellvertreter ist Rudi Grundler junior und neue Schriftführerin Irmgard Botha. Kellner bleibt als Kassiererin im Vorstand. Die Beisitzer Eva-Maria Eder, Uli Grötsch, Heiko Kellner, Margit Kirzinger, Sieglinde Riedl, Margarete Schneider und Julia Wittmann vervollständigen die Führungsriege. Als Kassenrevisoren stellten sich Christian Staudinger senior und Karl Langbein zur Verfügung.

Viele Ideen


Die Vorsitzende gab einen Ausblick. Auch die Migranten soll unter das Dach der AWO kommen, um den Status einer anerkannten Flüchtlingsberatungsstelle zu erhalten. Ein Anliegen ist ihr die Erweiterung der Sparte Kinder und Jugendliche. Die Fahrten ins Blaue sollen erheblich verkürzt werden, um seniorengerechter zu sein. An Ideen für weitere Aktionen könne sie sich einen Inline-Skating-Kurs für Kinder, einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen und einen Infoabend mit der Polizei zu Betrugsmaschen vorstellen.
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