Bei süßem Gebäck mit Asylbewerbern ins Gespräch kommen
„One-World-Café“

Großes Interesse herrschte beim ersten "One-World-Café" des Arbeitskreises Asyl unter Vorsitz von Andrea Grötsch (stehend, links). Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
08.03.2016
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Viele strahlende Gesichter sah man am Mittwoch im Gemeindezentrum beim ersten "One-World-Café". Außergewöhnliche Gebäck-Kreationen stießen auf großes Interesse. Die Idee des Arbeitskreises Asyl, die neuen Bürger von Waidhaus in ungezwungener Atmosphäre näher kennenlernen zu können, kam bei der Bevölkerung sehr gut an.

Die Plätze reichten nicht aus, und es mussten immer wieder Stühle und Tische dazu gestellt werden. Ältere Mitbürger, Mütter mit Kindern oder Jugendliche fanden sich ebenso ein, wie die große Helferschar des Arbeitskreises. Vorsitzende Andrea Grötsch freute sich sehr, dass auch Pfarrer Georg Hartl und seine Kollegin Gunhild Stempel gekommen waren. Als Einführung verwies sie auf bisherige Aktionen zusammen mit den Asylbewerbern und sagte: "Daraus sieht man, dass ein harmonisches und friedliches Miteinander unter Menschen verschiedenster Religionen möglich sei."

Stellvertretend für die Gemeinde bedankte sich Grötsch bei Bürgermeisterin Margit Kirzinger und Markträtin Vera Stahl für die Unterstützung und "das positive Klima, das in Waidhaus herrscht". Anwesend war auch Monika Zeitler-Kals. Bei süßem Gepäck und Kuchen aus der Ukraine, Aserbaidschan und Albanien kamen die zahlreichen Besucher schnell miteinander ins Gespräch. Die Kinder beschäftigten sich begeistert mit Mal-und Spielsachen, welche Seniorenbeauftragte Irmgard Botha mitgebracht hatte. Wegen des Zuzugs einer syrischen und einer irakischen Familie in diesen Tagen werde es das nächste Mal auch orientalische Süßspeisen geben, kündigte Grötsch an. Denn das "One-World-Café" soll nun regelmäßig einmal im Monat in den Räumen des Gemeindezentrums stattfinden. "Das ist gelebte Integration", betonte Grötsch.
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