Christel Schmidt feiert 80. Geburtstag
"Ein Gewinn für Waidhaus"

Christel Schmidt (Mitte) feierte am Sonntag 80. Geburtstag. Neben der Familie gratulierten auch Bürgermeisterin Margit Kirzinger (links) und Stellvertreter Johannes Zeug (rechts) sowie eine SPD-Delegation. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
30.12.2015
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Der historische Festzug 1998, die Kostümsammlung der Marktgemeinde oder das "Weydhauser Fähnlein" wären ohne Christel Schmidt nicht denkbar. Inniges Herzblut und preußische Exaktheit schenkte die gebürtige Berlinerin ihrer zweiten Heimat für all diese Schätze.

Schon vor vielen Jahren dankte die Marktgemeinde der längst zur anerkannten und geschätzten Persönlichkeit gewordenen Mitbürgerin mit der Bürgermedaille. Seit 1969 kannte Schmidt den Grenzort durch regelmäßige Urlaube, vor knapp 25 Jahren verlegte sie ihren Wohnsitz ganz hierher. Im ehemaligen Bahnhof fand die Schneidermeisterin mit Ehemann Günther das gewünschte Domizil. Tochter Angelika entstammt der am 22. April 1960 in Berlin-Grunewald geschlossenen Ehe.

Bei der Feier von Schmidts 80. Geburtstag im "Haus am Eck" durfte am Sonntagmittag auch Enkelin Tiziana nicht fehlen. Ein großer Freundeskreis war dazu neben der Familie eingeladen, ebenso eine SPD-Delegation mit Vorsitzender Monika Zeitler-Kals und Markträtin Vera Stahl. Eine Schatulle mit edlen Waidhauser Pralinen überreichte Bürgermeisterin Margit Kirzinger mit ihrem Stellvertreter Johannes Zeug.

Blumige Worte


Zum Ständchen fuhr der Musikverein ein großes Blasorchester um Leiter Hermann Mack und Vorsitzenden Manfred Eberlein auf, bei dem die Gäste auch eifrig tanzten. In blumige Worte kleidete Zeitler-Kals den Wert der Jubilarin: "Wir kennen unsere Christel ja als elegante Dame. Sie hat uns gezeigt, wie wir Frauen vom Land uns kleiden sollen und können."

Bürgermeisterin Kirzinger wusste noch mehr: "Du bist wirklich ein Gewinn für Waidhaus. Wir können uns glücklich schätzen, dass du da bist." Krönung von Schmidts fruchtbarem Wirken sei das Heimatfest 1998 mit den von ihr geschneiderten 400 Kostümen gewesen: "Das geht in die Geschichte ein." Deshalb habe die SPD die Verleihung der Bürgermedaille vorgeschlagen, was einstimmig im Marktrat angenommen wurde: "Das war uns ganz wichtig."

Für die bis heute geleistete Betreuung des Kostümfundus' dankte die Rathauschefin explizit, obwohl dieser in einem Keller ohne Fenster untergebracht ist. Viel Schaffenskraft für die weiteren Lebensjahr wünschte die überwiegend aus Frauen bestehende Festgesellschaft, damit die Jubilarin auch dem gern gehegten Hobby der Pflege und Anlage des Bahnhofsgartens weiter nachkommen kann, sowie noch eine lange gemeinsame Zeit für das traute Miteinander mit Ehemann Günther.
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