Dienst- und Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Reichenau
Spitzner weiter an der Spitze

Dienst- und Jahreshauptversammlung hielt die Feuerwehr Reichenau am Sonntag. Kommandant bleibt Josef Spitzner (vorne, Mitte) und Vorsitzender Hans-Jürgen Spitzner (links dahinter). Als neuer Stellvertreter übernimmt Peter Riedl (Dritter von rechts) Verantwortung. Bild: fjo
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Waidhaus
07.03.2016
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"Im letzten Jahr ist nicht groß etwas gewesen", sagte Hans-Jürgen Spitzner, Vorsitzender der Feuerwehr Reichenau, in der Dienst- und Jahreshauptversammlung. "Wenn wir nicht ausrücken müssen, ist das auch nicht verkehrt", ergänzte Kommandant Josef Spitzner.

Reichenau. Der Feuerwehr-Chef war dennoch von den Erfolgen des "Landerer Balls" und "Landerer Fests" begeistert. "Wir liegen da gut im Rennen." Und zum Rückblick aufs Jahresgeschehen meinte er: "Es sind eben jene Termine, die alljährlich feststehen."

Neuer Hänger gefordert


Die neuen Funkgeräte deckten nun endlich den Ortsbereich weitläufig ab, informierte Kommandant Spitzner. Es gebe immer Empfang, die bisherigen großräumigen Funklöcher seien verschwunden. Als Ausblick nannte er die Notwendigkeit neuer Schläuche, Rohre und auch eines Feuerwehrhauses. "Irgendetwas müssen wir einmal unternehmen. Darum wollen wir auch einen neuen Hänger."

Auch über die Sonnenstromanlage informierte der Kommandant, nachdem der Feuerwehrverein Beteiligter ist. Knapp fiel der Bericht von Kassier Heinz Kunz aus. Peter Riedl bestätigte ordnungsgemäße Buchführung.

Nathlos startete im Anschluss die Dienstversammlung der Marktgemeinde Waidhaus. Die 14 Aktiven bestimmten unter Bürgermeisterin Margit Kirzinger als Wahlleiterin Josef Spitzner wieder einmütig ihren Kommandanten und Josef Grötsch zu seinem Stellvertreter.

Nach sechs Amtsjahren stand anschließend die Neuwahl der Führungsriege auf der Tagesordnung. Ohne große Änderungen bleibt Hans-Jürgen Spitzner an der Spitze, dem Peter Riedl als neuer zweiter Vorsitzender zur Seite steht. Kunz bleibt Kassier und Daniel Grötsch Schriftführer. Beisitzer sind Sebastian Wolf, Brigitte Grötsch, Erwin Urban, Ludwig Grötsch, Wolfgang Hettler und Michael Spitzner.

Für die Aktivitäten auf geselliger Ebene dankte die Bürgermeisterin allen Mitgliedern. Ebenso honorierte sie die Unterstützung der Waidhauser Vereinsgemeinschaft. Mit Hinweis auf den Brand in der Waidhauser Ortsmitte zeichnete sie ein positives Bild von der Einsatzbereitschaft aller Ortsteilwehren. Gute Chancen sah Kirzinger, den gewünschten neuen Feuerwehranhänger bald realisieren zu können. Für eine Unterbringung des Feuerwehrhauses im Feilerstodl sei die Zeit jedoch noch nicht reif. Eventuell zeige sich eine Lösung bis zur 130-Jahr-Feier. Umfassende Dankesworte waren Kreisbrandinspektor Hans Rewitzer ein Anliegen. Die Ausstattung komme der Marktgemeinde zugute, und durch die gemeinsamen Übungen funktionierten die Einsätze ohne Probleme. "Weil ihr als letztes Dorf direkt an der Grenze wohnt, sind erste Hilfeleistungen vor Ort enorm wichtig." Die Fragen zur Löschwasserkapazität von Johannes Wolf und Josef Grötsch sollen durch die Verantwortlichen geklärt werden.

Schulung in Waidhaus


Die Versammlungsteilnehmer forderten, dass die beiden Funkgeräte aufgrund der Reichweitenabdeckung auf zwei verschiedene Haushalte verteilt werden sollen. Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, bat Kreisbrandmeister Gerhard Gösl um Teilnahme an der in Kürze in Waidhaus vorgesehenen Schulung. Ob und wie heuer das 125-jährige Bestehen gefeiert wird, blieb offen.
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