Doppelte Stirnwand in Kleintransporter
Zoll stellt rund 46.000 Zigaretten sicher

Bild: Bundesfinanzverwaltung
Vermischtes
Waidhaus
18.03.2016
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Zollbeamte kontrollierten bereits am Montag, 14. März, in der Nähe von Waidhaus einen Kleintransporter. Der Fahrer verneinte auf Nachfrage, Zigaretten oder andere steuerpflichtige Ware mitzuführen. Bei einer Durchsuchung wurden die Beamten jedoch fündig.

Die Fahnder brachten das Fahrzeug in eine nahe gelegene Kontrollhalle. Sie durchsuchten dort das Durcheinander aus leeren Kanistern, unterschiedlichsten Gepäckstücken und Lebensmitteln auf der Ladefläche des Fahrzeugs. Wie das Hauptzollamt Regensburg heute bekannt gibt, fanden die Beamten zunächst 1600 Zigaretten sowie 56 Liter Branntwein in einem Hohlraum bei der Schiebetür.

Das war aber nicht das einzige Versteck im Fahrzeug: Als die Ladefläche vollständig freigelegt war, entdeckten die Beamten an der Stirnwand des Transporters eine untypische Holzverkleidung, die nachträglich angebracht wurde. Dahinter war ein Schmuggelversteck, in dem sich etwa 44.000 Stück unversteuerte Zigaretten befanden.

Die Zöllner stellten die Zigaretten und den Trinkbranntwein sicher und leiteten gegen den Mann Strafverfahren wegen des Verdachtes von Verstößen gegen das Tabak- und Branntweinsteuergesetz ein. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf ungefähr 9500 Euro.
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