Dorffest in Hagendorf: Feuerwehr mit Besucherzahl nicht zufrieden
„Feian unter’m Deifl-Steg“

Vermischtes
Waidhaus
06.07.2016
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Hagendorf. Über zwei Tage verteilt feierte die Ortswehr ihr Dorffest. Bei Vorsitzendem Hermann Gilch und Stellvertreter Martin Wittmann liefen die Fäden für die Organisation und Durchführung zusammen. Nach der Einigung auf das Motto "Feian unter'm Deifl-Steg" (in Anlehnung an den uralten Flurnamen) gab es spontane Unterstützung durch die Tanzgruppe "WildChixx".

In aufwendiger Arbeit bauten die Tänzerinnen direkt vor dem Dorfwirtshaus ein überdimensionales Maskottchen in fescher Verkleidung. Dem nicht genug, erhielt die Bühneneinfassung im Festzelt durch die emsige Schar um Leiterin Julia Wittmann einen ringsum laufenden Flammenfries in Pastellbemalung. In dieser aufgewerteten Szenerie startete das Festprogramm mit der "Zelt -Disco" und DJ Michael B. Eine toll dekorierte Bar fand im Rückraum des Zeltes ihren Platz. Trotz passabler äußerlicher Bedingungen blieb die erwartete Besucherzahl unerreicht. Eine Rangelei unter Besuchern gab es überdies und deshalb war eine Polizeistreife nach Mitternacht vor Ort.

Kirchenzug fällt aus


Der am zweiten Festtag geplante Kirchenzug musste aufgrund von Regenfällen abgesagt werden. Alle ankommenden Vereinsabordnungen stülpten ihren Fahnen Regenhauben über, um einen schonenden Transport ins Festzelt zu gewährleisten. Den als Feldmesse vor der Ortskapelle geplanten Festgottesdienst verlegten die Verantwortlichen kurzerhand ins Zelt. Stadtpfarrer Pater Hans Ring aus Pleystein feierte eine würdige Messe. Vorsitzender Gilch dankte der Feuerwehr Waidhaus, dem Schützenverein 1864 und der Abordnung des TSV für die Teilnahme. Neben den Mitgliedern der Festwehr beteiligte sich die KAB-Ortsgruppe mit Fahne.

Beim anschließenden Sommernachtsfest servierte die Helferschar um Uli Theiß eine üppige Speisen- und Getränkeauswahl, darunter als Spezialität ein ganzes Spanferkel vom Großgrill. Im Festzelt unterhielten die "Krainberries". Aufgrund der kühlen Witterung blieben jedoch auch am zweiten Festabend die erhofften Besucherzahlen aus.
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