Eigrom in Waidhaus
Prinz in Flammen

Regisseur Josef Kleber (rechts) vom Theaterverein "Dorfbühne" übernimmt auch heute Abend wieder die Rolle des Faschingspfarrers "Tschuiseppe" bei der Einäscherung von "Prinz Fasching". Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
10.02.2016
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Heute wird der Fasching "eigrom". Viele Leute wissen gar nicht, was für ein enormer Aufwand für den Erhalt dieses Brauchtums betrieben wird: Ab 19 Uhr treffen sich die "Junker" im "Haus am Eck". Nach dem Gottesdienst startet der Zug durch die Nacht bis vor das Rathaus.

Dort gibt Narrensprecher Hermann Mack den Schlüssel an die Verwaltung zurück. Bürgermeisterin Margit Kirzinger nimmt ihn in Empfang, wundert sich jedoch meistens über das Ausbleiben des Geldsäckls. Danach geht es zum Marktplatz, um "Prinz Fasching" zu verbrennen. Simone Dietl organisiert das "Aasgroom" und das Eigrom". Beteiligt sind der Musikverein und der Faschingsverein und weitere Narren. Faschingspfarrer "Tschuiseppe" (Regisseur Josef Kleber vom Theaterverein "Dorfbühne") und Mesner "Don Phillippe" (Phillip Kraus) leiten das Trauerzeremoniell, das Mack mit seinen Musikern begleitet. "Tschuiseppe" trägt in Gedichtform einen Rückblick aus dem "Großen Hengleckerbuch" vor.

Seit drei Jahren werden auch Fürbitten für Einzelschicksale, für besondere Vorkommnisse und Verfehlung der Faschingsnarren geleistet. Nach der Verabschiedung geht es zum Leichenschmaus ins "Haus am Eck", wo Fisch und Kartoffeln auf das Trauervolk warten.
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