Fahnder der Bundespolizei entdecken Drogen im Kopfkissen
Schlechtes Gewissen mit Gras im Ruhekissen

Symbolbild: dpa
Vermischtes
Waidhaus
01.03.2016
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Fahnder der Bundespolizei Waidhaus kontrollierten am Montagnachmittag einen Insassen eines Lininenbusses, der von Prag nach Essen auf der Autobahn A6 unterwegs war. Auf den Marihuana-Geruch aus seinem Rucksack angesprochen, tischte ihnen der 20-Jährige zunächst eine Lügengeschichte auf.

Laut Polizeiangaben, gab der junge Mann an, er habe "den Stoff" mit nach Tschechien genommen, dort geraucht und jetzt keinerlei berauschende Mittel mehr dabei. Der Rucksack war zwar tatsächlich leer, im Kopfkissen des Reisenden wurden die Beamten dann aber fündig. Dort versteckt lagen weich gebettet sieben Druckverschlusstütchen mit circa 15 Gramm Marihuana. Bei der Durchsuchung des Drogenschmugglers entdeckten die Bundespolizisten in dessen Ärmeltaschen dann noch zwei Tütchen mit zweieinhalb Gramm Kokain.

Die Drogen wurden beschlagnahmt, der illegale Importeur im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Verkehr gezogen und dem Waidhauser Zoll übergeben. Die Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) wird den Mann wegen Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz anzeigen.
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