Förderverein der Hauberrisserkapelle
Kapelle fein herausgeputzt

Die erneute Baustelle für den Förderverein war auch aus der Luft gut zu erkennen. Ein wucherndes Steingewächs machte den Austausch von 15 Kubikmetern Humus bei der Hauberrisserkapelle in Pfrentsch erforderlich. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
19.03.2016
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Der Förderverein der Hauberrisserkapelle in Pfrentsch kümmert sich um den Erhalt des Kirchleins und pflegt auch die Außenanlagen. Wie groß der Aufwand ist, wurde in der Jahresversammlung deutlich.

Pfrentsch. Das Treffen ging zum ersten Mal ohne Geistlichen über die Bühne. Genesungswünsche schickte Georg Kleber ins Krankenhaus an Stadtpfarrer Pater Hans Ring aus Pleystein. Über die finanzielle Situation informierte Wolfgang Bauriedl. Jede Menge neuer Humus bildete die Grundlage für ein frisches Grün in der Anlage rund um die Dorfkapelle.

15 Kubikmeter Boden


Weitere Ausgaben für die Rasensaat und Sträucher summierten sich auf rund 500 Euro. Ein Steingewächs an der Ostseite der Kapelle hatte die Probleme mit sich gebracht, weshalb 15 Kubikmeter Boden ausgetauscht werden muss. Wegen des heißen Sommers war die laufende Bewässerung sehr aufwendig, obwohl allein für die Neuanlage des Umgriffs 15 Helfer, 3 Traktoren und mehrere Geräte bereits im Einsatz waren. Andrea Grötsch und Christine Bauriedl hatten keine Beanstandungen.

Über alle Maßnahmen, die jüngst dem Erhalt und der Pflege von Kapelle und Außenanlagen dienten, informierte Vorsitzender Kleber. Defekte Eichenbretter unter den Bänken galt es zu tauschen. Beim Glockengeläut sorgt ein neuer Funkschalter am Eingang für mehr Komfort. Noch ist kein Feuerlöscher angeschafft, im Ernstfall seien bleibende Schäden an Vergoldung und Bildern zu erwarten.

Neues Mitglied ist Martin Bauriedl. Für die vielen Tätigkeiten dankte der Sprecher allen Beteiligten und Gönnern, in der Hoffnung, dass "auch heuer wieder alle mitmachen, um unsere Kapelle in diesem schönen Zustand zu halten".

Weil auch nach der abgeschlossenen Renovierung alljährlich genügend Arbeiten anfielen, freute sich zweiter Bürgermeister Markus Bauriedl aus Waidhaus, dass so viele Freiwillige dahinterstehen. "Helft weiter so mit und haltet zusammen, dann brauchen wir uns keine Sorgen zu machen." Als Burkhardsriether Kirchenpfleger informierte Kassier Bauriedl vom Gesundheitszustand des Seelsorgers, den er als positiv sah. "Wenn ich nur diese Sorgen von Pfrentsch hätte, wäre ich sehr zufrieden."

Damit leitete er auf die großen Probleme im Kirchturm in Burkhardsrieth über, von einer ungewöhnlichen Baustelle, die sich dort auftue. Eine beauftragte Fachfirma habe bei zwei der drei 1952 gegossenen Glocken an den Gusshalterungen Risse festgestellt, die eine 600 Kilogramm schwer, die andere sogar 800: "Das kann noch zehn Jahre halten, aber auch morgen schon soweit sein." Deshalb habe er das Glockenläuten sofort einstellen lassen, zumal auch die Automatik nicht dem Standard entspricht: "Das geht immer von 0 auf 100."

Ortstermin am Dienstag


Der Kontaktaufnahme mit dem Bistum Regensburg werde am Dienstag, 22. März, ein Ortstermin folgen. Auf dessen Rat wolle die Kirchenverwaltung setzen. Europaweit gebe es aber nur eine Firma, die Glocken schweißen könne und dürfe. Für die Maßnahme selbst rechnete er nochmals mit drei Monaten.
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