Heimatkundlicher Arbeitskreis hat neuen Vorsitzenden
Waidhauser Musikanten im Visier

Auf Josef Forster (rechts) folgt beim Heimatkundlichen Arbeitskreis Andreas Ringholz (Fünfter von links). Bild: fjo
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Waidhaus
23.01.2016
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Pfälzer Hof. Andreas Ringholz übernimmt den Heimatkundlichen Arbeitskreis (HAK). Seine Qualitäten stellt er bereits als "Hauptmann Tumbky" beim "Weydhauser Fähnlein" unter Beweis.

Als Stellvertreter wählten die Mitglieder den bisherigen Schatzmeister Karl-Heinz Zintl. In dessen Fußstapfen tritt Maria Herrmann-Preßl aus Pleystein. Karl Ochantel aus Vohenstrauß und Anja Puff aus Reinhardsrieth stehen für die Kassenprüfung parat. Schriftführerin bleibt Irmgard Botha.

"Ich finde, das ist ein bedeutender Tag, wenn so ein Stabwechsel erfolgt", erklärte Bürgermeisterin Margit Kirzinger in der Jahreshauptversammlung nach den Neuwahlen. Die Gründung des HAK vor zehn Jahren bezeichnete sie "als Glück für Waidhaus". "Wenige Mitglieder haben hier schon immer eine geniale Arbeit geleistet." Das Engagement beurteilte sie als bemerkens- und bewundernswert. "Ich glaube, ich kann auch sagen, dass die Zusammenarbeit mit der Gemeinde hervorragend war." Dem neuen Vorsitzenden bot sie einen Fortbestand dieses Miteinanders auf dem gleichen Niveau an. Für das Führen der Heimatkundler wünschte die Rathauschefin dem Ringholz "viel Glück und das es genauso spannend wird, wie in den letzten zehn Jahren."

Neues Thema anpacken


Die offene Frage aus der Marktratssitzung vom Montag brachte Kirzinger auch zur Sprache: "Vielleicht können wir überörtlich und überregional noch viel mehr Interesse wecken." Auch ein großformatiges Werbe-Transparent hielt sie entlang der Ortsdurchfahrt für denkbar. Bei so viel Lob hatten die Mitglieder keine Bedenken, ihre aktuelle Ausstellung "Grenzgeschichte(n)" bis Ende 2016 zu verlängern. Dann möchte Ringholz aber wieder ein neues Thema anpacken.

Karl-Heinz Zintl und Anja Puff wurden beauftragt, die Verlängerung der Leihgaben abzuklären. Und die Bürgermeisterin gab noch weitere Infos zur tschechisch-bayerischen Landesausstellung, an deren Begleitprogramm sich Waidhaus beteiligt. Vom reibungslosen Wechsel der Führungsspitze ließen sich auch die Mitglieder animieren. Und wie da die Ideen plötzlich zu sprudeln begannen, obwohl noch vor Wochen gemunkelt wurde, die Themen seien erschöpft und die Erforschung der Waidhauser Geschichtsthemen ausgereizt. Da gab es nicht nur den sofort aufgenommenen Vorschlag von Ringholz, der zu den "Waidhauser Musikanten von damals bis heute" eine Ausstellung auf die Beine stellen will: "Das betrifft uns. Das ist eine Spezifikation für Waidhaus", unterstützte Pfarrer Georg Hartl. Bereits zur nächsten Monatssitzung am Mittwoch, 2. März, sollen Interessierte um 19.30 Uhr ins Gasthaus Pfälzer Hof kommen.
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