Kleintierzuchtverein Waidhaus
Fiasko vermieden

Vermischtes
Waidhaus
22.03.2016
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Pfrentsch. Der Kleintierzuchtverein Waidhaus dankte zum Saisonabschluss allen treuen Gästen mit einer kostenlosen Brotzeit. Bei Rita Schwarz, Annemarie Schön, Gisela Dierl und Theresia Schön ging es in der Vereinsküche deshalb hoch her.

Auch wenn es dieses Mal über das Winterhalbjahr finanziell sehr eng wurde, hielten die Organisatoren um Theo Grötsch an der Aktion fest. Immerhin waren die Taubenmärkte erneut sehr beliebt. "Trotz der Auflagen und dem Verbot jeglichen Handels mit lebenden Tieren kamen wir nochmals mit einem blauen Auge davon", sagte Vorsitzender Alfred Sauer.

Die noch immer als "schmerzlich" empfundene Absage der Oberpfälzer Bezirksschau ist nicht das einzige Malheur. Denn darüber hinaus erging eine strikte Anordnung, die beinahe das Aus der Kleintiermärkte bedeutet hätte: ein amtliches Verbot von Kauf, Tausch oder Verkauf sämtlichen Kleingetiers an den Markttagen.

Jedoch benötige der Verein Einnahmen, um Schulden zu tilgen und den laufenden Betrieb seines weitum geschätzten und einzigartigen Kleintierzentrums mit der Pfreimdtalhalle zu gewährleisten. "Ohne unser Rahmenprogramm und die Unterstützung so vieler Marktfans, die uns auch ohne die Möglichkeit zum Handeln die Treue hielten, hätte es wohl schnell ein Fiasko gegeben." Im Februar wurde das Verbot aufgehoben.

Der letzte Markttag war jedenfalls bestens besucht. Ein zusätzlicher Höhepunkt fehlte auch nicht, als ein Gockel doch tatsächlich dem Versteigerungs-Käfig entkam und das bunte Treiben scheinbar aus nächster Nähe betrachten wollte.
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