Krieger- und Soldatenverein Waidhaus
Neuzugänge machen Hoffnung

Bürgermeisterin Margit Kirzinger (links) und Vorsitzender Franz Planner (rechts) ehrten Peter Sollfrank, Bruno Hinz und Stephan Mathy. Bilder: fjo (2)
Vermischtes
Waidhaus
09.01.2016
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Hermann Gilch.

Ein rundes Jubiläum und das Kriegermahnmal standen beim Krieger- und Soldatenverein Waidhaus im Mittelpunkt. "Ich habe mich als Schirmherrin sehr wohl gefühlt und gerne an allen Veranstaltungen teilgenommen, " bestätigte Margit Kirzinger.

Nicht nur als Schirmherrin zog die Bürgermeisterin ein äußerst positives Fazit der 130-Jahr-Feier, sondern ebenso mit Blick auf die Leistungen des Vereins für die Marktgemeinde und ihre Bürger. Die Rathauschefin nahm im "Marktplatzstüberl" Stellung zur Aufwertung des Marktplatzes mit der geplanten Verschiebung des Mahnmals. Kirzinger wiederholte ihre Zusage, dass "der Verein in die Gestaltung einbezogen wird".

So sollen beispielsweise die Tafeln mit den Namen waagrecht aufgestellt werden, damit die Schrift wegen der bisherigen Schieflage nicht mehr so schnell verwittert. Ein Gespräch mit Architekt Urban Meiller wurde von ihr zugesagt.

"Insgesamt kann der Verein wegen des gelungen Jubiläums mit einem finanziell positiven Abschluss und weitgehendster Erwirtschaftung der Restaurationskosten für die Vereinsfahne doch auf ein gelungenes Vereinsjahr 2015 zurückblicken." Dieses Fazit zog Vorsitzender Franz Planner in seinem Jahresrückblick. Auch der Mitgliederstand bewege sich auf einem erfreulichen Niveau, da es im Jubiläumsjahr keine Sterbefälle gab. Nur die langjährigen Angehörigen Helmut Krämer (seit 1982), Brigitte Krämer (seit 2000) und Johann Balk (seit 1966) verließen den Verein.

93 Mitglieder


Der seit 2001 als Stellvertreter tätigte Stephan Mathy hatte außerdem aus persönlichen Gründen seinen Posten zum Jahresende niedergelegt. Große Hoffnungen setzen die Verantwortliche deshalb in die Neuzugänge Andreas Ringholz, Reinhard Witt, Jakob Kals, Florian Schmucker (als förderndes Mitglied) und Ferdinand K. Münch. Der Mitgliederstand ist damit auf 93 gestiegen, die sich in 4 Kriegsteilnehmer, 74 ehemalige Soldaten/Reservisten, 5 aktive Soldaten (darunter eine Frau) und 9 fördernde Mitglieder (davon 3 Frauen) aufteilen. Das Durchschnittsalter beträgt 54 Jahre.

Die Bürgermeisterin freute sich über verschiedene Veranstaltungen, die das Vereinsleben in Waidhaus bereichern. Besonders honorierte sie die Allerheiligen-Friedhofsammlung. Ihr Dank ging vor allem an Hermann Gilch für die Organisation. 912,77 Euro kamen zusammen, ergänzte Planner. "Nach abgezogener Gebühr für die Münzzählung von 28,38 Euro bei der Raiffeisenbank konnten 884,39 Euro an den Kriegsgräberverband überwiesen werden."

Neue Satzung


Abschließend genehmigten die Teilnehmer mit 22 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung die neue Satzung. Sie soll bis 31. März an alle Mitglieder versandt werden. Die bisherige stammte von 1988. Es erfolgte eine weitgehende Angleichung an das Musterwerk des Bayerischen Soldatenbunds.

EhrungenIn Anerkennung der Verdienste um das Werk der Kriegsgräberfürsorge, das der Völkerverständigung und der Förderung des Friedens dient, bekam Hermann Gilch die Verdienstspange in Bronze des Landesverbands. Weitere Ehrungen schlossen sich an: Bürgermeisterin Margit Kirzinger und Vorsitzender Franz Planner überreichte dem bisherigen Stellvertreter Stephan Mathy das Verdienstkreuz erster Klasse des Bayerischen Soldatenbunds. Peter Sollfrank erhielt das Verdienstkreuz zweiter Klasse. Zum Vereinsmeistertitel und damit Gold gratulierte der Vereinschef Bruno Hinz. (fjo)
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