Kürzeste Sommerserenade der Marktgemeinde
Sonne steht im Regen

Ohne Zugabe ging die Sommerserenaden der Chorgemeinschaft aus Vohenstrauß und Waidhaus unter Leitung von Alexander Völkl zu Ende. Ein Platzregen machte dem Schlussakkord einen Strich durch die Rechnung. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
29.07.2016
43
0

"Die Tisch 'naus und die Bänk'. Mir probiern's". Was wie beim ersten Akt im "Brandner Kaspar" begann, endete auch so.

Die kürzeste Sommerserenade der Marktgemeinde ging am Mittwochabend über die Bühne. Ein kräftiger Platzregen beendete frühzeitig den Auftritt des TV-Chors aus Vohenstrauß mit dem "Gemischten Chor" des Gesangvereins 1910 unter Gesamtleitung von Alexander Völkl aus Pleystein.

Nicht einmal eine Stunde Genuss war dem Publikum gegönnt. Dabei startete alles mit Humor, als mit "Unsrer kleinen Nachtmusik" eine äußerst spaßig vertonte Variante des Mozartstücks erklang. Dem folgte der Chorsatz "Musik erfüllt die Welt", der auf einem englischen Volkslied basiert.

Bürgermeisterin Margit Kirzinger dankte den beiden Ensembles für ihr "gemeinsames, fruchtbares Wirken" und hob dabei neben Leiter Völkl auch die Vorsitzende des Gesangvereins, Martina Schaller, hervor. Darauf setzte die Chorgemeinschaft den Titel "So schön wie's heute ist" noch ein Loblied auf den heutigen Tag. Der Klassiker "Frisch gesungen" und das "Schifferlied" stammten beide aus der Feder von Philipp Silcher.

Zum Stück "Im Park" erklärte Ansager Andreas Eger aus Vohenstrauß: "Der Text stammt von Joachim Ringelnatz und beschreibt eine nächtliche Stimmung im Park." Darauf folgte mit dem "Abendfrieden" eine feierliche Einstimmung in den Sonnenuntergang. Und schon erhielt der Humor neue Nahrung mit den "Vergifteten Tauben". Just als "Ein kleiner Sonnenstrahl" aus dem Musical "Neue Besen kehren gut" auf dem Programm stand, nahm das Schicksal seinen Lauf.

Fluchtartig verließen Publikum und Sänger den Serenadenplatz, als nach ganz wenigen großen Tropfen sofort ein kräftiger Platzregen über der Waidhauser Ortsmitte einsetzte. Neben den Mitwirkenden trieften auch die Notenblätter ganz schnell vor Nässe. Am Mittwoch, 3. August, ist die letzte Sommerserenaden des Jahres. Zum Auftritt der "Waidhauser Stubenmusi" mit Sängern unter Leitung von Bernhard Kreuzer hat Josef Dierl aus München für die Begleitung mit Violine zugesagt. Beginn ist wieder bei freiem Eintritt um 19 Uhr.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.