Letzte Sommerserenade
„Mit uns kann jeder lustig sein“

Die "Waidhauser Stubenmusik" erfreute bei der letzten Sommerserenade die vielen Zuhörer. Moderator Hans Mäckl und Bürgermeisterin Margit Kirzinger dankten Ludwig Greß senior, Regina Messer, Sonja Kick, Herrmann Wölfel, Maria Zitzmann, Ernst Meindl, Richard Wölfl, Helmut Meyer, Kerstin Wilka-Dierl und Leiter Bernhard Kreuzer (von links) sowie Reinhard Zilk. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
05.08.2016
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Ende gut, alles gut. Wie wahr dieses Sprichwort ist, zeigte die letzte Sommerserenade in Waidhaus. Die "Stubenmusik" zog nocheinmal alle Register.

"Bloß schade, dass die ,Stubenmusik' so wenige Auftritte hat. Die könnte man viel öfter hören. Diese Musik ist wirklich schön." Was Zuhörer Franz Kaas am Mittwochabend in Worte fasste, war die einhellige Meinung auf dem Serenadenplatz. Das Ensemble unter Leitung von Bernhard Kreuzer legte einen Spitzenauftritt vor einem restlos und überschwänglich begeisterten Publikum hin.

Viele Fans


Wer kann schon von sich behaupten, eine eigene "Erkennungsmelodie" zu haben, die noch dazu eine Eröffnungs- und eine Schlussversion hat. Die "Waidhauser Stubenmusik" jedenfalls schon. Eine Textpassage lautete: "Mit uns kann jeder lustig sein." Ganz am Beginn zogen nur noch die Instrumentalisten die Aufmerksamkeit auf sich, als der Titel "Über die Almen" in einer von Regina Messer aus Pleystein arrangierten Version erklang. Bürgermeisterin Margit Kirzinger begrüßte danach alle Fans der Gruppe und die Besucher aus umliegenden Gemeinden. "Es sind so viele, da freuen wir uns alle." Den Grund für den regen Zuspruch wusste sie auch: "Heute ist jemand auf der Bühne, dem man gerne zuhört und wo man mitsingen kann."

Als Charmeur zeigte sich Mitsänger Hans Mäckl in seiner Zusatzaufgabe als Ansager gleich beim ersten Satz: "Wir freuen uns, dass vor allem so viele Frauen gekommen sind." Er animierte zum "kräftigen Mitsingen: Das freut uns auf der Bühne". Zum Programm erklärte er eine Aufteilung in drei Blöcke, wobei zunächst die "Heimat und Waidhaus" mit sieben Stücken vertreten sei. Allein fünf davon stammten von Ludwig Peyerl; bei den beiden restlichen handle es sich um dessen Arrangements. Kaum war das nächste Stück "Wenn Böhmen und Bayern" verklungen, schon kam Mäckl erneut auf die Überzahl der Frauen zu sprechen: "Ihr seid ja nicht bloß wegen der Musik gekommen, sondern wegen uns acht schönen Männern im Ensemble. Oinna scheener, wie der andere!"

Als Hommage an Vereinswirtin Angelika Mack vom Probenlokal "Zur Glashütte" in Frankenreuth präsentierte die "Stubenmusik" den "Glashütten-Galopp". Seine besondere Freude über die Teilnahme von drei besonderen Damen drückte Mäckl in der Begrüßung von Marianne Dobner, Traudl Puff und Annemarie Zintl aus, deren verstorbene Männer eng mit dem Ensemble verbunden waren. Auch das Hervorheben der beiden ehemaligen Ensemblemitglieder, Heiner Biehler und Markus Bauriedl, war Mäckl ein Anliegen. Letzterer kümmerte sich mit Ehefrau Heike wieder um die Bewirtung der Gäste.

Den Abschluss des heimatlichen Teils markierte der "Pfälzer-Hof-Express" und eine löbliche Feststellung Mäckls: "Das waren alles wunderbare Melodien. Da sollten wir Waidhauser stolz darauf sein." Beim Mittelblock fiel die Entscheidung auf eine "kleine Reise durch die Musikwelt". Hier erklangen Klassiker wie "Heut' kommen d' Engerl auf Urlaub nach Wean" oder "Im Prater büh'n wieder die Bäume". Und auch das "Weiße Rößl am Wolfgangsee" durfte nicht fehlen. "Gesund leben, gesund essen und gesund arbeiten" vereinte der abschließende Block, bei dem kulinarische Leckerbissen im Mittelpunkt standen.

Heimliche Hymne


Kaum war die "Erkennungsmelodie" als Verabschiedung verklungen, schon setzten "Zugabe"-Rufe ein. Die Gruppe erfüllte den Wunsch mit der heimlichen Waidhauser Nationalhymne "Der weise Marabu". Für Kirzinger waren die Sommerserenaden eine "wirklich tolle Sache". Im kommenden Jahr soll es eine Neuauflage geben. Abschließend dankte Mäckl Stefan Dierl, der sich in der Technik um den richtigen Ton gekümmert hatte.
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