Neu gestaltete Pfarrkirche Waidhaus
„Heller und farbenfroh“

Gerade noch fassen konnte die neu gestaltete Pfarrkirche alle Teilnehmer des Festgottesdiensts am Sonntag. Bilder: fjo (2)
Vermischtes
Waidhaus
18.04.2016
112
0

Die Konsekration der Pfarrkirche durch Weihbischof Reinhard Pappenberger war ein freudiges Ereignis für die Waidhauser. Der Erstkommunion am Sonntag, 24. April, steht damit nichts mehr im Weg.

Eindrucksvoll erlebten die Teilnehmer die besonderen Handlungen im Zusammenhang mit der Übergabe von Altar, Ambo und der liturgischen Orte. Reliquien der Heiligen Emmeram und Anna Schäffer sowie des seligen Fraters Eustachius Kugler gab der Weihbischof in die offen gelassene Nische.

"Sorgfältige Arbeit"


In seiner Festpredigt verband Pappenberger das Wirken eben jener "Vorbilder im Glauben" mit der Neugestaltung des Kirchenraums. Siegfried Zeug fasste am Ende des Festgottesdiensts die Maßnahme zusammen: "Nachdem die Werke in unserer Kirche die Meister loben, ist es an der Zeit, Danke zu sagen." Dabei stellte der Kirchenpfleger bewusst ein "Gott sei Dank" ganz an den Beginn, nicht nur weil die gesamten Monate der Innenrenovierung unfallfrei verlaufen waren. Die "saubere, solide und sorgfältige Arbeit" präge nun deutlich die Neugestaltung des Innenraums.

Viele Helfer


Unter Architekt Rudolf Meißner und dessen Assistentin Petra Reil lief die Gesamtplanung, auf deren Wirken durch "viele gute eigene Vorschläge" die Pfarrkirche nun ein völlig gewandeltes Gesicht erhielt. "Doch sie haben auch mit großer Geduld unsere immer wieder neuen Ideen und Wünsche durchdacht, mit uns besprochen und gegebenenfalls verwirklicht." Die vielen freiwilligen Helferstunden vergaß Zeug ebenso wenig und für den "großzügigen Zuschuss" dankte er der Marktgemeinde. Auch Bildhauer Josef Sailstorfer und Kunstmaler Tobias Kammerer galt der Dank.

Ebenso lobte Zeug das hohe Spendenaufkommen der Waidhauser. "Damit haben Sie bewiesen, dass Sie alle hinter unserer Maßnahme stehen", zumal ein "Nachlassen bei anderen Spendenaktionen während des laufenden Jahres" nicht habe festgestellt werden können. Zum langanhaltenden Applaus erhoben sich für das "letzte Dankeschön", das Zeug noch "im Ärmel hatte" alle Kirchgänger. Es galt Pfarrer Georg Hartl für die Begleitung und das "Tragen der Hauptlast". Margit Kirzinger gehörte das Schlusswort: "Es gibt Tage, die etwas ganz Besonderes ausstrahlen. Und so ein Tag ist heute. Unsere Kirche erstrahlt in neuem Glanz. Sie ist heller geworden und farbenfroh." Die Bürgermeisterin freute sich mit der Kirchenverwaltung über das "gelungene Werk". "Es schadete auch nicht, wenn wir vom Ablauf des Kirchenjahrs dadurch wieder etwas mehr mitbekommen haben", sei der Nebeneffekt durch das Ausweichquartier im Gemeindezentrum gewesen. Ihr selbst gefiel die veränderte Raumwirkung sehr: "Mit Überzeugung sage ich heute: Die Anstrengungen aller Beteiligten haben sich gelohnt. Die Schönheit dieses Gotteshauses kommt strahlend zur Geltung."
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.