Neue Nepomukanlage in Waidhaus in Kürze fertig
Günstiger als geplant

An der Einmündung der Eslarner Straße in die Ortsdurchfahrt glänzt die Marktgemeinde Waidhaus ihrem westlichen Einfallstor bei der Autobahn- und Radwegekirche mit vielen Details und einer komplett neuen Optik. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
21.08.2016
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Das Wartehäuschen steht, und die Bushaltestelle ist bereits in Betrieb. Die Nepomukanlage in Waidhaus ist kurz vor der Fertigstellung.

Hunderte von Verkehrsteilnehmern rollen jeden Tag an der Autobahn- und Radwegekirche vorbei und werfen dabei oft einen Blick auf den Fortschritt der Baustelle vis-à-vis. Nach und nach erfolgte in den zurückliegenden Wochen die Lieferung der Ausstattungsdetails und wenig später der Einbau.

Allein 9204 Euro kostete das neue Bushäuschen ganz aus Glas mit anthrazitfarbenem Gestell. Der stolze Preis gründet nicht in der Optik, sondern in der für Waidhaus ermittelten Schneelast - weshalb eine verstärkte Ausführung notwendig war. Deutlich hebt sich neben dem großen Findling, der als Brunnen reaktiviert wird, bereits die rundliche Gestaltung durch moderne Betonsitzblöcke hervor. Diese orderte die Marktgemeinde beim Raiffeisen-Lagerhaus Albersrieth zum Preis von 5306 Euro.

Um für eine Rast sowie zum Aufhalten mehr Komfort zu schaffen, sind Sitzbretter aus Holz angedacht. Für die sechs Fahrradanlehnbügel, die bereits ihren Platz fanden, waren 1254 Euro an die Firma Ziegler-Metallbearbeitung in Leonberg fällig. Noch nicht aufgebaut sind die sechs Sitzbänke mit Rückenlehne inklusive zweier Tische mit einem Preis von 6814 Euro. Gleiches gilt für die drei bei der Firma Heinrich & Schleyer GmbH in Kitzingen georderten Abfallbehälter, die mit 1093 Euro zu Buche schlagen. An die Kitzinger Firma ging auch der Auftrag über 482 Euro für die Halterungen für die Fahnenmasten. Nicht nur drei abschließbare und beleuchtete Schaukästen mit Kosten von 3487 Euro und einer Gesamthöhe von zwei Metern werden künftig die Blicke auf sich ziehen.

Infotafel für Mitteilungen


Während diese bald alles Wichtige zur Marktgemeinde auf einen Blick zusammenfassen und in einer Reihe Aufstellung bei den Pkw-Parkplätzen finden, bietet eine Dreiecks-Infotafel den Vereinen Platz für eigene Mitteilungen. Hierzu wurde die Firma Heuberger in Weinrieth mit der Fertigung des Stahlrahmens beauftragt.

Die Kostenschätzung des Architekturbüros Rudolf Meißner aus Waldthurn lautete zuletzt auf 32 500 Euro. Nach dem Eingang aller Angebote dürften sich die Verantwortlichen der Gemeinde sehr freuen: Denn mitsamt den Schaukästen lautet der aktuelle Betrag für die Investitionen gar nur noch über 21 244 Euro.
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