Polizei schnappt Betrüger
Mit 50 Aliasnamen unterwegs

Symbolbild: dpa
Vermischtes
Waidhaus
21.01.2016
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Martin, Roland, Kevin, Michael, Peter und Christian - mit über 50 Aliasnamen trieb ein 40-Jähriger in ganz Deutschland sein Unwesen und brachte einige Kontobesitzer um stattliche Geldbeträge. Dem „Mann der vielen Namen“ auf die Spur kam am Dienstag, 20. Januar, um 12 Uhr die Polizeiinspektion Fahndung (PIF) bei der Kontrolle eines BMW.

Die Personenüberprüfung des Fahrers führten wegen Urkundenfälschungen zu einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München und weiteren fünf Ausschreibungen durch die Staatsanwaltschaften Braunschweig, Karlsruhe, Landshut, Leipzig und Mönchengladbach. Er kam deswegen in die Justizvollzugsanstalt nach Weiden, später auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München zur Aufarbeitung der deutschlandweiten Betrügereien in die Landeshauptstadt.

Wie die Polizei erklärte, hatte der Festgenommene zahlreiche Konten ausgespäht, fälschte die Überweisungsbelege und Unterschriften und ließ sich stattliche Beträge auf sein eigenes Konto überweisen. Allein in Bayern sind über 70 derartige Fälle bekannt. Viele betroffene Kontobesitzer merkten dieses unberechtigte Abheben und ließen den Betrag von ihrer Hausbank noch rechtzeitig zurückbuchen.

Im Gespräch mit den Ermittlern der PIF erklärte der Betrüger, dass er eine Firma habe und es dadurch zu den großen Umsätzen käme. In der Vernehmung wegen Urkundenfälschung und Überweisungsbetrug habe der Mann jedoch keine Angaben zum Sachverhalt machen können, heißt es im Polizeibericht weiter.
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