Rathausbrunnen mit Spezialverfahren gereinigt
Saubere Sache

Bürgermeisterin Margit Kirzinger (rechts) informierte mit Stellvertreter Markus Bauriedl (Zweiter von links) über die geglückte Reinigung des Rathausbrunnens. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
11.04.2016
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Nach einer aufwendigen Sanierung mit Trockeneis und dem Einsatz von kleinsten Glasperlen strahlt der Rathausbrunnen in neuem Glanz. "Wir sind froh, dass er wieder so schön geworden ist, weil er wirklich unansehnlich war", freut sich Bürgermeisterin Margit Kirzinger.

Der beliebte Ruheplatz mit Wasserspendern, Weltkugel und großer Schriftplatte war dermaßen ergraut, dass von der einstigen Schönheit kaum noch etwas zu sehen war. Einige Markträte machten sich mit Kirzinger vor der jüngsten Sitzung ein Bild von der geglückten Freilegung der Patina, die sich in 25 Jahren auf Bronze und Granit gelegt hatte. Nach der Reinigung wird die Kommune Kontakt mit dem Künstler Max Fischer in Neustadt aufnehmen, der den Brunnen entworfen hatte. Gemeinsam gilt es, die Farbtöne für die erneute Versiegelung abzustimmen. Drei Textstellen aus dem Neuen Testament verbindet der Rathausbrunnen mit den wichtigsten historischen Ereignissen aus der Geschichte des Grenzmarktes.

So ist in Bronze unter dem Marktwappen das Jahr 1138 der urkundlichen Ersterwähnung verewigt. Bis 1293 lässt sich die Existenz des Zolls zurückverfolgen, während die Pfarrei St. Emmeram erst 1326 ihren Anfang nahm. Die Verleihung des Marktrechts war 1770. Ein Großbrand zog zwölf Jahre später die Ortsmitte enorm in Mitleidenschaft. Letzter Eintrag ist der Fall des Eisernen Vorhangs am 23. Dezember 1989.
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