Rettungskette Forst
Schnelle Hilfe im Wald

Der Marktrat informierte sich in Begleitung von Albert Gollwitzer, Markus Bauriedl, Margit Kirzinger und Stefan Stangl (von links) über die Rettungstreffpunkte im Forst. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
11.06.2016
37
0

Das Gebiet um Waidhaus ist waldreich und erstreckt sich vom Samstagberg beim Ortsteil Reinhardsrieth im Norden bis zu einem Teil des ehemaligen Pfrentschweihergebiets im Süden. Auf der 37 Quadratkilometer großen Fläche gibt es nun sieben Rettungstreffpunkte.

Nachdem das Thema bei der Vorstellung selbst im Marktrat einige Fragen offenließ, bot Bürgermeisterin Margit Kirzinger unter fachkundiger Leitung von Forstamtmann Stefan Stangl eine Erkundung der ausgewählten Plätze an, "um das Wissen darum in die breite Bevölkerung zu tragen". Während die Rettungskräfte bei Einsätzen in Ortschaften auf Navigationsgeräte zurückgreifen können, fehlten bislang Orientierungspunkte in der weiten Landschaft.

Hier greift seit 2013 die Rettungskette Forst mit der Festlegung zentraler Sammelstellen. Für Pfrentsch fiel die Wahl auf den Platz mit der Prinzregent-Luitpold-Eiche bei der Abzweigung zu Feuerwehrhaus und Sportheim. Der westlichste Rettungstreffpunkt liegt unterhalb der Autobahnbrücke zwischen Hörlmühle und Marxmühle.

Weitere Standorte


Vor der letzten Brücke über die Autobahn, bevor diese nach Tschechien weiterführt, wurde ebenfalls ein Schild postiert. In Reichenau steht es vor dem Feuerwehrhaus. Weiterer Standort ist vor der Gasverdichterstation am Haupteingang zur Megal. Die beiden letzten Standorte liegen an der Staatsstraße zwischen Flossenbürg und Schönsee, auf Höhe des aufgelassenen Parkplatzes an der nördlichsten Stelle des Marktgemeindegebiets und bei der Abzweigung nach Hagendorf.

Als örtlicher Beauftragter informierte Forstamtmann Stangl über die abgeschlossene Beschilderung. "Bei einem eingehenden Notruf gibt die Leitstelle die Nummer des Rettungspunktes den nächstmöglichen Einsatzkräften durch, und diese werden durch die in ihrem Navigationsgerät installierten Daten zum Treffpunkt geleitet."

Selbstverständlich könnten auch Freizeitsportler, Walker oder Spaziergänger auf das Rettungssystem nutzen. Die Schilder wurden unter Federführung der örtlichen Revierleiter aufgestellt. Grund für die Initiative war die hohe Zahl von Unfällen bei Waldarbeiten bayernweit.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.