Sehr viele Zuhörer bei der „Staaden Stund“
Weihnachten fast außen vor

Vermischtes
Waidhaus
19.12.2015
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Der Advent ist die Zeit der Hausmusik. Da passt fast nichts besser, als die Zupfklänge von Veeh-Harfen, welche die Herbergssuche mit stimmungsvollen adventlichen Liedern begleiten.

Seltenheitswert lässt sich der "Staaden Stund" am Mittwochabend an vorderster Stelle bestätigen. Denn bei Musik und Text drehte sich alles um den Advent. Allen Mitwirkenden gelang es, abgesehen vom gemeinsamen Schlusslied und dem dekorativen Christbaum, Weihnachten noch komplett außen vor zu halten.

Die Verpflichtung von Silvia und Josef Kleber zog auch ein großes Publikum an. Erstmals wirkte das Ehepaar als Sprecherduo an der "Staaden Stund" der Woihauser Veeh-Harfen und des Katholischen Frauenbunds mit. Die Konzeption und Liedauswahl des Abends hatte Leiterin Conny Kraus übernommen.

Kathi Stimmers "A Liacht in der dunklen Zeit" gehörte dabei ebenso zum Repertoire der elf Musikstücke, wie das titelgebende "Staad, staad: heut is' Advent". In selbst gereimte Mundartverse kleidete Frauenbundsprecherin Christl Kaas Begrüßung, Schlussworte und Danksagung. Immerhin stehen 450 Euro als Erlös für das Kinderkrankenhaus in Betlehem zu Buche.

"Oberpfälzer Geschichte"


Für die "Oberpfälzer Geschichte" von Alois Gillitzer entschied sich das Ehepaar Kleber im Wechsel zur Musik. "Beim Aufarbeiten des Texts verstand ich erstmals, warum meine Kollegen in Regensburg mich verstehen, wenn einem das Sprechen doch so leicht fällt. Aber die Schriftform ist absolute Fremdsprache", gestand Josef Kleber.

Wer nicht die Augen zumachte, um zu lauschen, sah die Herbergssuche in Bildern an der Leinwand. Zu den verschiedenen Textstellen gab es die entsprechenden Krippenszenen. Der Großteil davon stammte aus der Waidhauser Krippenausstellung beim Adventsmarkt.

Die Mitglieder des Frauenbunds hatten ein stimmungsvolles Ambiente geschaffen. Den Flur beleuchteten Kerzenreihen und im Saal brannten viele Lichter um die erhaben postierte Marienfigur. Die Frauen versorgten die Gäste zudem mit heißem Glühwein, Punsch und Plätzchen. Es kamen sehr viele Zuhörer in den Saal. Immer wieder mussten weitere Stühle aufgestellt werden. Erst zum Abschluss stimmten die Veeh-Harfen das "O du fröhliche" an, wozu alle Gäste einstimmten.
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