Sonntags-Spaziergang durch Böhmen mit 16 Teilnehmern
Pfarrer als Wanderführer

Vermischtes
Waidhaus
10.02.2016
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Alle Winkel der Marktgemeinde sind durchkämmt. "Was könnte noch interessieren?", fragte sich Pfarrer Georg Hartl im vergangenen Jahr. Lange grübeln musste er nicht, denn viel Unentdecktes bietet Waidhaus weiterhin quasi vor der Haustür. Dort wo die Gemeindegrenze zugleich die Staatsgrenze zu Tschechien bildet, lassen sich viele Erkundungen ins nahe Böhmen unternehmen.

16 Teilnehmer wollten sich den ersten Sonntags-Spaziergang durchs Nachbarland nicht entgehen lassen. Um die Tour möglichst weit auf tschechisches Gebiet zu erstrecken, war am Grenzübergang Waidhauser Landstraße Treffpunkt. Die rund acht Kilometer lange Strecke enthielt als Höhepunkte den Ströbler Berg und die Schanze auf dem Knoblochsberg. Die Wanderer waren von der wieder völlig sich überlassenen Natur im einstigen Sperrgebiet begeistert. Die Überreste des alten Schlosses von Böhmisch Ströbl lagen ebenso vor den Teilnehmern wie alte Stau- und Wehranlagen im dahinfließenden Grenzbach.

Karl-Heinz Zintl, zweiter Vorsitzender des Heimatkundlichen Arbeitskreises, ergänzte die Ausführungen des Geistlichen mit Anekdoten und Zitaten. Auch Kreisheimatpfleger Peter Staniczek marschierte mit.
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