„Tag der Musik“ in Waidhaus
Fetzige Rock-Riffs und leise Töne

Beim "Tag der Musik" zeigten die Jüngsten des Grundkurses, was in ihnen steckt. Bei ihrem schwungvollen Auftritt gehörte ihnen die volle Aufmerksamkeit in der Schulturnhalle. Bilder: fjo (2)
Vermischtes
Waidhaus
04.07.2016
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Scharen von Schülern mit Instrumenten bahnten sich am Samstag ihren Weg durch die Musikschule, um sich vor ihren Auftritten noch Einstimmen zu können. Beim "Tag der Musik" verzauberten aber nicht nur Gesang und Klänge, sondern auch ausgefallene Tänze.

Schon vor einem Jahr staunten Gäste und Mitwirkende bei der Premiere beim "Tag der Musik" über die große musikalische Bandbreite der Schüler. In diesem Jahr sollte es noch besser werden, beschlossen die Organisatoren und feilten wochenlang an Verbesserungsmöglichkeiten für die Zweitauflage des Großevents. Alle Fäden liefen bei Vorsitzendem Manfred Eberlein und dem musikalischen Leiter Hermann Mack zusammen.

Niemand blieb an diesem Tag außen vor - von der Allerjüngsten mit drei Jahren bis hin zu den Senioren. Jeder, der dem Musikverein angehört oder bei der Musikschule lernt, fand einen Platz auf der Bühne. Auch Bürgermeisterin Margit Kirzinger (mit Saxofon) und Pfarrer Georg Hartl (Corno da Gaccia) zeigten sich von ihrer musikalischen Seite. Kirzinger lobte die Flexibilität der Organisatoren. Spontan musste die Veranstaltung wegen des schlechten Wetters von außen nach innen verlegt werden.

Volle Zuschauerränge


Doch das hatte auch Vorteile: So rückte die "sowieso schon sehr enge Gemeinschaft" noch etwas näher zusammen. Als sich die Allerjüngsten gemeinsam auf der Hauptbühne in der Schulturnhalle versammelten, gab es nicht einmal mehr Stehplätze. Erst nach der Begrüßung entzerrte sich die Situation, da ein Teil der Vorführungen parallel im Gymnastik-raum abgehalten wurden.

Egal ob Einzelinstrument, Trio oder Quartett: Die Zuschauerränge waren stets gefüllt. Auch die Bandbreite der Stilrichtungen war nicht zu toppen. Sie reichte vom einfachen Kinderlied wie der "Vogelhochzeit" bis hin zum fetzigen Hardrock. Durch die zwei Bühnen, die an den Stirnenden in der Schulturnhalle aufgebaut waren, gelang den Interpreten ein reibungsloser Wechsel. Auch Altbürgermeister Hans Roßmann wagte sich ans Schlagzeug und überzeugte mit der Band "Freunde aus Moosbach". Auch die kulinarische Verpflegung ließ keine Wünsche offen, so dass viele der Besucher bis in die späten Abendstunden den Klängen der Musikschüler und Mitglieder des Musikvereins lauschten.
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