Vereinsgemeinschaft Waidhaus plant Kauf von stabilen Pavillons
Damit kein Fest mehr ins Wasser fällt

Das verregnete und abgebrochene Bürgerfest im vergangenen Jahr hat Konsequenzen. Durch den Kauf von neuen Pavillons und Zelten will sich die Vereinsgemeinschaft besser auf widrige Wetterverhältnisse vorbereiten. Archivbild: fjo
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Waidhaus
04.03.2016
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Durch den Brand im Ortszentrum verzichtete die Vereinsgemeinschaft (VG) vor zwei Wochen auf die geplante Jahresversammlung. Nun wurde sie am Mittwochabend im "Keglerstüberl" des Hans-Sommer-Sportheims nachgeholt. Jugendbeauftragte Ramona Stefinger nutzte die Zusammenkunft, um Werbung für das Ferienprogramm zu machen. "Wir würden euch bitten, je nach Lust wieder teilzunehmen." Für Meldungen oder weitere Informationen stehe sie mit ihrer Kollegin Christine Wellert zur Verfügung.

Wacker geschlagen


"Wir hatten letztes Jahr ein super Programm", bestätigte Bürgermeisterin Margit Kirzinger. "Ich würde mich freuen, wenn sich verschiedene Vereine bereiterklären würden", bat sie als VG-Vorsitzende. Bevor die Finanzen offengelegt wurden, kommentierte die Rathauschefin die Kassensituation. "Trotz der beiden verregneten Veranstaltungen haben wir uns noch wacker geschlagen." Margret Schneider legte die Zahlen auf den Tisch. Dazu merkte sie an, dass durchaus noch mehr Kuchenspenden nötig gewesen wären. Die Nachfrage sei enorm gewesen.

Wegen der schlechten Erfahrungen, die man bei Festen durch das schlechte Wetter machen musste, kam der Kauf von stabilen Pavillons oder anderer Überdachungen zur Sprache. Nun sollen verschiedene Angebote eingeholt werden. Über die Vorbereitungen zum Aufstellen des Maibaums gab Ewald Zetzl Auskunft. Ob der Spickerverein "Silberpfeil" sich als Jubiläumsverein beteiligt, sei noch nicht klar. Das Anstreichen inklusive weiterer Vorbereitungen sei zu organisieren.

Eine große Entrümpelungsaktion steht den angeschlossenen Vereinen in einem Monat ins Haus. Auf Vordermann gebracht werden sollen dabei die beiden See-Container, in denen Utensilien, Geräte und Ausrüstungen lagern. Die Termine am Mittwoch und Donnerstag, 6. und 7. April, seien bewusst gewählt, da kurz darauf die Sperrmüllabfuhr folge. Zugleich soll dabei eine umfassende Inventarisierung erfolgen.

Das Wort "entrümpeln" gefiel Zetzl wenig. "Da wird nicht viel zum Wegwerfen sein. Es ist nicht so, dass wir lauter Schrott hätten." Federführend werde die Vorsitzende mit Tobias Kirner die Liste der Gegenstände in die Hand nehmen. Dabei würde auch festgehalten, was ausgeliehen werden könne und welche Gebühren zu verlangen seien.

Als Bereicherung werten die Vereinsvorsitzenden die geplante bayerische Jugger-Meisterschaft durch die TSV-Sparte am Bürgerfest-Wochenende. Nur Manfred Schneider sah die Doppelbelastung für seinen TSV als "problematisch". Die Abstimmung durchlief das Gremium dennoch ohne Gegenstimme.

Keine VG-Beach-Party


Toni Preßl vom SV Pfrentsch regte eine VG-Beach-Party auf dem Areal der Freizeitanlage "Bäckeröd" an. Die Idee fand jedoch keine Unterstützung bei den Mitgliedern. Ein Grund sei die bereits angesetzte Beach-Party des Pächterehepaars am ersten Wochenende im Juni. Zudem sei fraglich, ob genügend Besucher für zwei ähnliche Veranstaltungen nach Waidhaus kämen.

Daran schlossen sich die ersten Besprechungen für das im vergangenen Jahr fast komplett ins Wasser gefallene Bürgerfest an. Gefeiert werden soll am Sonntag, 24. Juli. Man könne sich Auftritte der Tanzgruppe "Public Surprise" mit Feuershow und einer großen Trommelgruppe vorstellen.
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