Verfahren wegen Urkundenfälschung
Mit falschen Papieren quer durch Europa

Vermischtes
Waidhaus
19.02.2016
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Bereits seit über zwei Wochen war ein 25-Jähriger mit einem nicht zugelassenen und nicht versicherten VW Passat mit britischem Kennzeichen in Europa unterwegs. Am Mittwoch. 17. Februar, um 9.15 Uhr endete die illegale Odyssee in Vohenstrauß nach einer Kontrolle durch die Polizeiinspektion Fahndung (PIF).

Laut Polizeibericht hatte sich der Fahrer den Passat von einem Freund und dieser wiederum von einem Dritten ausgeliehen. Die Namen der beiden privaten Autoverleiher konnte der Kontrollierte nicht angeben. Der Mann war mit seiner 21-jährigen Freundin in Tschechien zu Besuch und war zum Einkaufen nach Vohenstrauß unterwegs. Bei der Kontrolle stellten die Fahnder fest, dass der Versicherungsnachweis und die britische Bescheinigung über die Hauptuntersuchung jeweils mit einem Tintenstrahldrucker hergestellt und gefälscht waren. Ein Anruf bei der aufgedruckten Versicherung bestätigte den Verdacht, dass weder der Name des Halters noch das Fahrzeugkennzeichen dem Versicherer bekannt waren.

Die PIF leitete gegen den 25-jährigen Fahrer wegen des nicht zugelassenen Passats ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und zweier Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und Kraftfahrzeugsteuergesetz ein. Zudem wurde er belehrt, dass er das abgestellte Fahrzeug erst zulassen und versichern müsse, bevor er weiterfahre. Auch über die Folgen bei Nichtbeachtung eines eventuellen Strafbefehls und ausbleibender Abholung des nicht zugelassenen Fahrzeuges wurde der Beschuldigte belehrt.
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