Waidhaus plant etliche Maßnahmen
Ortseingang aufwerten

Vermischtes
Waidhaus
14.04.2016
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Bevor sich eine interessante Fragerunde an die Informationen aus dem Rathaus anschloss, ging Bürgermeisterin Margit Kirzinger in der Bürgerversammlung auf die am Montag begonnene Baumaßnahme zur Aufwertung des westlichen Ortseingangs ein.

Mit größeren Verkehrsbehinderungen muss nicht gerechnet werden, da sich die Bauarbeiten auf die Seitenfläche konzentrieren. Rund um die Nepomukstatue und den Jahresbrunnen erhält der Grenzort beim Zusammentreffen des Autobahnzubringers mit der "Waidhauser Landstraße" in den kommenden Monaten ein neues Tor. Erstmals wird auch ein Bushäuschen entstehen, nachdem der Landkreis ein Förderprogramm aufgelegt hat. Blumenwiese, Ruheplätze, E-Bike-Ladestation oder Parkplätze sind weitere Details.

Günter Stöckl eröffnete die vielen Wortmeldungen. Der begeisterte Fahrradfahrer und Spaziergänger monierte das enorme Verkehrsaufkommen an Wochenenden, das ein Überqueren der Hauptstraße für Radfahrer und Fußgänger stark behindere. Ein Termin mit den beteiligten Behörden stehe kommende Woche an, erfuhr er von der Rathauschefin. Darüber hinaus soll ein Pickerlverzicht bis zur ersten Ausfahrt St. Katharina mit tschechischen Politikern erneut diskutiert und aufgegriffen werden. Josef Eschenbecher plädierte zur Erheiterung im Saal für die Wiedereinführung des Pflasterzolls.

Gefahr an alter Grube


Von einer "sehr gefährlichen Stelle der alten Grube" berichtete Norbert Schindler im Ortsteil Hagendorf, ebenso Franz Planner. Die Absturzgefahr "gerade an der Grubenkante" beurteilten beide als enorm. "Wenn der Erste abgestürzt ist, ist es zu spät." Die weltweit verstreute Erbengemeinschaft verhindere laut Kirzinger eine Lösung. "Wir können nicht einfach auf einem fremden Grundstück etwas machen. Das geht einfach nicht." Pfarrer Georg Hartl bat: "Aus Sicherheitsgründen muss man doch den Zugang sperren können." Ergänzend wollte er wissen, ob es eine Pflicht zur Straßenreinigung im Laufe des Jahres gebe. "Auch in Waidhaus gibt es die Verordnung zur Straßenreinhaltung", erklärte stellvertretende Geschäftsleiterin Kerstin Wilka-Dierl "wozu auch das wöchentliche Kehren und das Freihalten der Wasserrinne von Unkraut gehört."

Zum Thema Hundekot meldete sich Franz Planner zu Wort. Die Situation in der Anlage beim Floriansbrunnen habe sich zwar gebessert, aber es gebe nun eine Verlagerung nach Westen in die Brauhausgasse und deren Umfeld. Ein erneutes Appellieren an die Hundebesitzer sicherte Kirzinger zu.

Wegen des Neubaus des Netto-Supermarkts fragte Detlef König nach dem Sachstand. "Anscheinend hat sich das verzögert", antwortete die Bürgermeisterin.
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