Waidhauser küren Fischerkönig
„Fischerkaiser“ in spe

Vorsitzender Wolfgang Müllner übernahm die Siegerkür von Sebastian Putzer, Thomas Grötsch und Tobias Dahme gemeinsam mit Schriftführer Robert Zetzelmann (von links). Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
31.08.2016
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Hobbyangler Thomas Grötsch gelang am Wochenende zum wiederholten Male die Kür zum "Waidhauser Fischerkönig". Kaum überbieten ließ sich die Spannung aufgrund der enorm heißen Tage zuvor und das aktuell extreme Niedrigwasser.

Frankenreuth. "Werden die Forellen und Barsche da überhaupt an die Angeln gehen", raunten die Verantwortlichen vom ausrichtenden Verein der "Grenzbachfischer" um Vorsitzenden Wolfgang Müllner. Ausgestattet mit ausreichend Handwerkszeug und zusätzlichem Insektenschutz ging es für die Teilnehmer hinaus ins böhmisch-bayerische Grenzgebiet zwischen Reichenau und der Waidhauser Landstraße.

Als jedoch die ersten Fänge aus dem Rehlingbach im Vereinslokal "Zur Glashütte" abgeliefert waren, stand fest, dass der Wettbewerb auch zu neuen Titelträgern führen wird. Überwiegend Bachforellen, einige Aitel und ebenso Barsche brachten die Teilnehmer zum Abwiegen.

Vierter Titel


So glückte nicht nur dem neuen Fischerkönig der Fang einer Aitel mit einem stolzen Gewicht von fast zwei Pfund. Auch die anderen Teilnehmer zeigten sich glücklich und zufrieden. Am Meisten natürlich stand Grötsch die Freude über seinen Erfolg ins Gesicht geschrieben, da ihm dadurch zum vierten Male der Titelgewinn im Verein gelungen ist. Allerdings nicht in nahtloser Reihenfolge. Trotzdem ist er nun der heißeste Anwärter für die Kür zu einem "Fischerkaiser" bei den Grenzbachfischern.

Neuer Vereinsmeister mit zwei ausreichend großen und gewichtigen Fischen wurde Sebastian Putzer. Damit verband sich für den Jungangler aus den eigenen Reihen eine große Freude über den erstmaligen Erhalt des Wanderpokals.

Ein Novum glückte bei der Prämierung des besten Gastanglers. Erstmals in der Vereinsgeschichte gelang auch dies mit Tobias Dahme einem Waidhauser. Die Ursache hierfür gründete in der stark eingeschränkten Mitgliederzahl bei den "Grenzbachfischern", aufgrund der wenigen vorhandenen Gewässer. Dahme ist deshalb Mitglied im Fischereiverein Burglengenfeld. Sein Erfolg im Heimatort gelang dem Jungangler mit einer bemerkenswerten Bachforelle.

Vorsitzender Müllner begrüßte am Abend im Vereinslokal Mack zur Königsproklamation zahlreiche Gastangler von anderen Fischereivereinen neben den Mitgliedern aus den eigenen Reihen. Bei der Ermittlung der Ergebnisse leistete Schriftführer Robert Zetzlmann wichtige Helferdienste.

Fehlende Anbeißlaune


Die Organisatoren gaben der Siegerkür durch die Einbettung in ein kurzfristig angesetztes Gartenfest einen würdigen Rahmen. Erstes Thema an den Tischgarnituren blieb über lange Zeit hinweg das allgemein schlechte Fangergebnis des Wettbewerbs an diesem Wochenende.

Übereinstimmend sahen die Gäste und Hobbyangler den Misserfolg den extrem hohen Spätsommertemperaturen geschuldet, und führten die fehlende Anbeißlaune der Fische zudem auf den seit Wochen extrem niedrigen Wasserstand im Grenzbach zurück.
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