Waidhauser Seniorenbeauftragte Irmgard Bótha feiert im großen Kreis 70. Geburtstag
Immer in Bewegung

Zum 70. Geburtstag von Seniorenbeauftragter Irmgard Bótha (Sechste von links) gratulierte Bürgermeisterin Margit Kirzinger (Sechste von rechts) in erster Linie als die jüngere Schwester. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
08.07.2016
47
0

Die Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde feierte am Mittwoch 70. Geburtstag. Alle drei Bürgermeister marschierten bei ihr auf. Zudem ist Irmgard Bótha seit wenigen Wochen die neue Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, was weitere Gratulanten in großer Zahl um Vorgängerin Monika Zeitler-Kals nach sich zog.

Als älteste von fünf Geschwistern kam die Jubilarin im Hause Hochwart im Waidhauser Ortsteil "Fruschlou" zur Welt. Die jüngste im Bunde dieser Fünf ist übrigens Bürgermeisterin Margit Kirzinger. Vor dem Beginn ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit im Verwaltungsdienst der Telekom in München standen Internat und Gymnasium bei den Englischen Fräulein in Regensburg. 1977 heiratete sie in der Landeshauptstadt Rolf Späth, der bereits 1985 verstarb. Daraufhin zog es sie immer stärker zurück in die Heimat, was in einer Versetzung nach Regensburg und damit zumindest in die Oberpfalz glückte. Ihr neuer Wohnort war von da ab direkt auf dem fürstlichen Rennplatz.

Mehrere Jahre in Ungarn


Schon nach ein paar Wochen übernahm sie hier als Abteilungsleiterin der renommierten Handballer von der SG Post-Süd Regensburg eine entscheidende Position. Die erste Herrenmannschaft suchte in jener Zeit zudem einen neuen Trainer, der schließlich mit István Bótha gefunden war. Zwischen der neuen Abteilungsleiterin und dem Trainer funkte es bald, wenig später wurde Hochzeit gefeiert.

1996 ging sie mit ihrem Mann in dessen Heimatland Ungarn und lebte mehrere Jahre in Erd bei Budapest. Dort baute sie noch im ersten Jahr ihre Ungarnhilfe auf und engagierte sich sehr für arme Menschen, besonders für Zigeunerkinder. Die Unterstützung nach Ungarn funktioniert durch den dortigen Pfarrer Ferenc Hajdu bis heute, auch wenn 2007 die Rückkehr nach Waidhaus in die Heimat kam. "Ich bin noch heute ganz glücklich, wieder in der Familie aufgenommen worden zu sein", sagt die Jubilarin. Nun gibt sie überörtlich Nachhilfe in Deutsch und lernt selbst seit zehn Jahren Tschechisch: "Weil ich meine grauen Zellen bewegen will."

Am frühen Abend tauchte der Musikverein unter Leitung von Hermann Mack zu einem Ständchen auf. Vorsitzender Manfred Eberlein gratulierte. Bótha lässt sich für ihre Senioren immer etwas einfallen. So fußt nicht nur der Fahrservice zum Supermarkt auf ihrem Engagement, sondern ebenso die regelmäßigen Treffen in der "Hutza-Stubn".
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.