Die letzten Arbeiten
Megal: Hochtemperatur-Fackelanlage fast fertig

Im September nimmt die Megal die Hochtemperatur-Fackelanlage in Betrieb. Leckage-Gas soll für die Heizung verwendet werden. Abgefackelt wird es nur dann, wenn die Anlage nicht genug oder überhaupt kein Gas abnimmt. Bild: fjo
Wirtschaft
Waidhaus
20.08.2016
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Der Bau der Hoch-temperatur-Fackelanlage bei der Megal geht dem Ende entgegen. Zurzeit laufen die letzten Montagearbeiten. Die Inbetriebnahme ist für Ende September geplant.

Die Anlage kostet einen niedrigen sechsstelligen Betrag. Sie wird nach Angaben von Pressesprecher Helmut Roloff wegen behördlicher Auflagen wie Umweltschutz und Technischer Anleitung erforderlich und zu Notentspannungszwecken eingesetzt.

Das Leckage-Gas soll, soweit möglich, in der Heizungsanlage der Station verwertet werden. Die Fackel ist lediglich für singuläre Betriebszustände gedacht, in denen nicht genug beziehungsweise kein Gas in der Anlage abgenommen wird. Angeschlossen werden alle Maschineneinheiten, bis auf den Dampfkessel.

Die Erdgasverdichterstation Waidhaus gilt als Herz der deutschen Gasversorgung. Hier kommen 80 Prozent des Erdgases an, das Deutschlands größter Importeur, die Eon Ruhrgas, aus Russland bezieht. Stündlich fließen über drei Millionen Kubikmeter durch die Rohre.
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