Diakon Johannes Kappauf aus Schafbruck steht kurz vor der Priesterweihe
Primiz-Messe in Waldershof

Johannes Kappauf (Bild) aus Schafbruck bei Poppenreuth empfängt am 27. Juni im Dom zu Freising die Priesterweihe. Im Gespräch mit unserer Zeitung erzählt er von der Vorbereitung und den weiteren Plänen. Bild: kro
Kultur
Waldershof
24.01.2015
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Der Tag der Priesterweihe rückt näher. Die Primiz will gut vorbereitet sein. Auch deshalb ist Diakon Johannes Kappauf immer wieder zu Besuch bei seinen Eltern in Schafbruck.

Da ist eine Menge zu besprechen. Diakon Johannes Kappauf hat mit seinen Eltern und seinen beiden Geschwistern in Schafbruck und in der Expositurgemeinde "Mariä Heimsuchung" in Poppenreuth viel Organisatorisches zu regeln. Am 27. Juni 2015 wird der 29-Jährige mit vier weiteren Seelsorgern durch Kardinal Reinhard Marx im Dom zu Freising zum Priester geweiht. Am 5. Juli soll feierliche Primiz in der Pfarreiengemeinschaft Waldershof und Poppenreuth sein.

Die Primiz-Messe findet in Waldershof in der Stadtpfarrkirche St. Sebastian statt. Das anschließende Mittagessen ist in Poppenreuth geplant. Die Dankandacht und die Spendung des Einzel-Primizsegens werden in der Kirche in Poppenreuth sein, erzählt Kappauf im Gespräch mit unserer Zeitung. Für Waldershof hat er sich entschieden, weil dort ein größerer Kirchenraum zur Verfügung steht, der Platz für viele Gäste aus nah und fern bietet und musikalisch ganz andere Möglichkeiten eröffnet. Außerdem soll es, so Johannes Kappauf, "auch ein Zeichen sein, dass Poppenreuth und Waldershof als Pfarreiengemeinschaft zusammengehören". Der Heimatempfang in Poppenreuth ist bereits am 3. Juli angesetzt - mit einer Dankandacht in der Poppenreuther Expositurkirche. Übrigens: Die letzte Primiz, die den Blick nach Poppenreuth zog, liegt rund vier Jahrzehnte zurück. Pfarrer Ludwig Steinhauser, der heute in Wondreb und in Mähring wirkt, feierte hier seine Priesterweihe.

Taufen und Trauungen

Johannes Kappauf bereitet sich intensiv vor. Ende März werde noch ein Gespräch mit Kardinal Reinhard Marx stattfinden, berichtet der Schafbrucker. Der Kardinal werde dann die endgültige und offizielle Zulassung aussprechen - "eine Formalie, die sein muss". Aktuell ist der Diakon im Pfarrverband Laim in der Ausbildung tätig. Dazu gehören auch seelsorgerische Aufgaben. So wirkte Kappauf schon bei einigen Taufen, Trauungen und Beerdigungen. Demnächst stehen noch einige Fortbildungskurse auf dem Programm; aber auch praktische Übungen, die zum Teil per Videokamera festgehalten und dann besprochen werden.

Nicht nervös

Eine Woche vor der Priesterweihe sind Exerzitien angesetzt. Nervös sei er nicht mehr, so Johannes Kappauf. Vor der Diakonenweihe im vergangenen Jahr sei das etwas anders gewesen. Bereits da habe er Gehorsam und Ehelosigkeit gelobt.

In der Karwoche, berichtet der Diakon, werde er wohl erfahren, wo er am 1. September, an diesem Tag wird er auch 30 Jahre alt, seine erste Kaplanstelle in der Diözese München-Freising antritt.

Zur Primiz wolle auf jeden Fall auch sein ehemaliger Heimatpfarrer August Sparrer, der heute als Stiftskanonikus in Altötting wirkt, kommen. Mit dabei auch das gesamte Seelsorge-Team aus Laim. Der Terminkalender im Anschluss sei gut gefüllt. Da stehe so manche Nachprimiz an. Viele Pfarreien hätten schon bei ihm nachgefragt. Geplant sei ferner, dass der Neupriester für eine Woche die Urlaubsvertretung in Waldershof und in Poppenreuth übernimmt. Zwei Wochen werde er auch noch im Pfarrverband Laim tätig sein. Dann Urlaub, ehe er am 1. September als Kaplan vor die Gläubigen tritt. Drei Jahre dauert aller Voraussicht nach die Kaplanszeit, bevor er seine erste Pfarrei übernehmen kann.
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