Angebote, die Werte vermitteln

Bürgermeisterin Friederike Sonnemann (hinten links) und Jugendreferent Christian Fritsch (Bildmitte) dankten den Vereinsvertretern bei der Abschlussbesprechung für ein gelungenes Ferienprogramm. Bild: kro
Lokales
Waldershof
17.10.2014
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Da war was geboten. Das Ferienprogramm der Stadt Waldershof kam an. Immerhin machten heuer 55 Prozent mehr Kinder mit als im Vorjahr.

Erfreut zog Bürgermeisterin Friederike Sonnemann in der Abschlussbesprechung zum Ferienprogramm 2014 Bilanz. Dazu hatte sie Vertreter der mitwirkenden Vereine am Mittwochabend in die Zoiglstube "Schwarzer Ritter" eingeladen. Die Bürgermeisterin sprach von einem "sehr attraktiven und vielseitigen Programm". An den 24 Veranstaltungen nahmen insgesamt 415 Kinder teil. Im Vorjahr waren es nur 267 Mädchen und Buben.

Sonnemann dankte den Vereinen und Organisationen, aber auch den ehrenamtlich Tätigen dafür, dass sie sich für den Nachwuchs engagieren und in der Ferienzeit aktiv werden. Besonderes Lob zollte sie dem neuen Jugendreferenten der Stadt, Christian Fritsch, sowie Lydia Zucker von der Verwaltung. Die Abschlussbesprechung sah Friederike Sonnemann auch als Begegnungsmöglichkeit der Vereinsvertreter. Hier könne man sich austauschen und zudem Anregungen einbringen.

Herzensaufgabe

Jugendreferent Christian Fritsch freute sich, dass die Angebote des Ferienprogramms so gut ankamen. Er könne sich eine Ausweitung vorstellen. Derzeit werde geprüft, "was hier noch machbar ist". Eine Diskussion mit den Vereinsvertretern könne weitere Möglichkeiten eröffnen. Fritsch betonte, dass die Jugendarbeit nicht nur eine Pflichtaufgabe der Stadt sei, sie sei eine "Herzensaufgabe", um die Kinder an die Heimat zu binden. Er bat auch Firmen, sich ins Ferienprogramm einzuklinken. So wie heuer die Firma Scherdel, die eine interessante Betriebsführung anbot. Unternehmen könnten auf diese Weise einen Beitrag leisten, dass junge Leute später in der Heimat einen Beruf erlernen. Außerdem bekämen die Kinder einen Einblick in die Wirtschaftsunternehmen vor Ort. Großes Lob zollte Fritsch den Vereinen für ihr Engagement. Denn hier würden soziales Engagement, sportliche Werte wie Fairness, Teamplay und Ehrgeiz vermittelt. Nicht zu kurz kämen Kultur und Kreativität, Natur und Heimat. Übrigens: Die meisten Kinder (55) begrüßte die SPD beim Ferienprogramm bei ihrem Überraschungsfilm im Stadtpark. Der Film "Die Eiskönigin", gezeigt von der Raiffeisenbank, lockte 31 Kinder. Auf dem dritten Platz die Feuerwehr Waldershof; 28 Kinder verbrachten einen Nachmittag bei den Brandschützern.
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