Anpacken, entwickeln, gestalten

Lokales
Waldershof
13.03.2015
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Geschlossen verabschiedete der Stadtrat am Donnerstag den Haushalt 2015. "Mit einem Volumen von fast 10,5 Millionen Euro im Vermögenshaushalt und 4,3 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt setzen wir wirtschaftliche Impulse für unsere Stadt", bekräftigte Bürgermeisterin Friederike Sonnemann.

Das Zahlenwerk war bereits im Januar vorberaten worden. Gewünschte Änderungen hatte Kämmerer Harald Fischer eingearbeitet. Dazu merkte die Bürgermeisterin an: "Der Haushalt ist weiter als sonst auf die Zukunft ausgerichtet. Dies zeigen unter anderem die Verpflichtungsermächtigungen für die Ausgaben der künftigen Jahre von etwa 2,1 Millionen Euro, die für den Sporthallenbau erforderlich sind." Der Verwaltungshaushalt sei gut und stabil finanziert. "4,75 Millionen Euro Gewerbesteuer und über 1,8 Millionen Euro Einkommensteuerbeteiligung sind die Säulen dafür."

Hohe Last

Die Kreisumlage von mehr als 2,7 Millionen Euro sei der guten Haushaltssituation aus 2013 geschuldet. Sonnemann: "Wir sind trotzdem in der Lage, diese hohe Last von mehr als einem Viertel des Verwaltungshaushalts zu tragen." Der Überschuss im Verwaltungshaushalt ermögliche es - zusammen mit dem hohen Haushaltsüberschuss von fast einer Million Euro aus dem Vorjahr - "unsere laufende Tilgung zu leisten und unsere großen Vorhaben des Vermögenshaushalts zu finanzieren". Dies gelinge heuer noch ohne Kreditaufnahme. "Mit dem Bau der Sporthalle im Jahr 2016 sind 1,77 Millionen Euro an neuen Krediten vorgesehen." Die Schulden der Stadt steigen bis Ende nächsten Jahres auf sechs Millionen Euro.

Zur Finanzierung der vielfältigen Aufgaben sei Waldershof weiterhin auf hohe Gewerbesteuereinnahmen angewiesen, die ab 2016 mit jährlich vier Millionen Euro veranschlagt sind. Sparen sei in den nächsten Jahren äußerst wichtig, appellierte Sonnemann. "Mein primäres Ziel: Nicht mehr ausgeben, sondern die vorhandenen Mittel anders verlagern."

Mutig und nachhaltig

Zur Infrastruktur gehöre eine funktionierende Sporthalle. Die Verwirklichung "bedarf unseres gemeinsamen Einsatzes". Die Maxime müsse sein, die Zukunft von Waldershof und der Ortsteile mutig und nachhaltig zu gestalten. Die Bürgermeisterin bat: "Lassen Sie uns die guten Ideen so umsetzen, dass Waldershof noch lebens- und liebenswerter wird." Das bedeute: anpacken, entwickeln, gestalten.
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