Anwohnerin in Schurbach will weitere Straßenlaternen: Debatte im Stadtrat
Finstere Löcher in vielen Orten

Verdiente Bürger, die sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich engagieren, wurden mit der Ehrennadel des Landkreises in Silber ausgezeichnet (vorne von links): Siegfried Rustler, Reinhard Seidel, Martina Lang-Scharnagl, Georg Bauernfeind, Anneliese Bachmann, Maria Kuchenreuther, Josef Altnöder und Klaus Meyer. Hintere Reihe (von links): Klaus Peterhans, Roland Grillmeier, Gisela Kastner, Bernd Sommer, Landrat Wolfgang Lippert, Ernst Neumann, Karl-Heinz Brand, Gabriele Hawranek, Peter König und Lothar Müller. Bil
Lokales
Waldershof
15.06.2015
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Im Stadtrat umfassend diskutiert wurde auch ein Antrag einer Bürgerin aus Schurbach, die aus Sicherheitsgründen die Errichtung weiterer fünf Straßenlaternen im Ort forderte. Mario Rabenbauer wollte ermittelt wissen, wo noch weitere Straßenlaternen nötig seien. Bürgermeisterin Frederike Sonnemann war davon nicht begeistert und fragte, ob den Bedarf wohl ein Energiekonzern feststellen soll. In Zeiten der Energieeffizienz sollte eher Strom gespart werden. Gisela Kastner zum Antrag von Rabenbauer: "Ich bin irritiert. Der letzte Bürgermeister hatte 18 Jahre lang Zeit, dies zu ermitteln und weitere Straßenlaternen aufzustellen, warum jetzt?" Hubert Kellner habe immer gesagt, es gehe nicht um Einzelinteressen, sondern um die Interessen der Stadt. Hubert Kellner erklärte dazu, Schurbach sei eine Streusiedlung und regte eine Privatinitiative der Anlieger an: Anlieger stellen die Straßenlampen auf, die Stadt bezahle den Strom. "Ich finde ihre Anregung gut", sagte dazu Gisela Kastner. Gerhard Greger sagte: "In vielen Orten gibt es finstere Löcher." Rasch kämen 50, 60 Laternen zusammen. Schließlich wurde der Antrag für die Errichtung weiterer Straßenlaternen mehrheitlich abgelehnt: Willibald Reindl und Angela Burger waren dagegen.
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