Arbeit zum Wohl des Kindes

Interessiert verfolgte Landrat Wolfgang Lippert am Mittwochabend das KoKi-Treffen im "Café Miteinand". Bild: kro
Lokales
Waldershof
09.10.2014
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Landrat Wolfgang Lippert schätzt die Arbeit des "Netzwerks frühe Kindheit". Bei einem Treffen von KoKi (Koordinierende Kinderschutzstelle) in Waldershof hob er hervor: "Oberste Pflicht ist, für jedes Kind das Optimale zu erreichen."

Zu ihrer mittlerweile fünften Sitzung hatte am Mittwochabend KoKi die Familienbeauftragten der Gemeinden im Landkreis Tirschenreuth nach Waldershof eingeladen. Diplom-Sozialpädagogin Pia Kürschner freute sich, dazu auch Landrat Wolfgang Lippert im "Café Miteinand" begrüßen zu können. Ihr Dank galt Waldershofs KoKi-Ansprechpartnerin Hilde Schug, die im Vorfeld die Versammlung vorbereitet hatte.

Pläne in der Schublade

Kürschner berichtete erfreut, dass nahezu in allen Städten und Gemeinden des Landkreises mittlerweile Netzwerkpartner gefunden worden seien. Im Gespräch mit unserer Zeitung informierte Hilde Schug, dass sie für Waldershof schon einige Pläne in der Schublade habe. Jedoch müsse sie zunächst noch Details klären, ehe sie ihre Projekte der Öffentlichkeit präsentiere.

Landrat Wolfgang Lippert nannte das "Café Miteinand" den optimalen Treffpunkt für KoKi. Denn nur miteinander sei etwas zu erreichen. Viele Menschen bräuchten Hilfe, beispielsweise bei Partnerproblemen. Auch Alleinerziehende seien oft auf Unterstützung angewiesen. Großfamilien, wie früher, die so manche Probleme gelöst hätten, gebe es heute leider nicht mehr. Lippert, vor einigen Jahren selbst noch Lehrer, bedauerte, dass das Schulfach Erziehungskunde aus dem Lehrplan genommen worden sei. Gerade hier seien wichtige Themen in den Schulen angesprochen worden.

Dem Landrat war wichtig, wenn es um Unterstützung geht: Kein Kind darf durchs Raster fallen. Wolfgang Lippert dankte KoKi, insbesondere den beiden "Ober-KoKis" Marianne Fütterer und Pia Kürschner, aber auch allen ehrenamtlich tätigen Netzwerkpartnern in den einzelnen Gemeinden für ihr Engagement. "Denn Sie übernehmen Vermittlerfunktion." Oft sei viel Einfühlungsvermögen erforderlich.

Der Landrat betonte: "Wenn jemand Hilfe annimmt, ist das eine souveräne Handlung."
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