Bernd Aßmann sagt Servus

Mit Freude habe ich festgestellt, dass die jungen Leute Verantwortung übernehmen wollen.
Lokales
Waldershof
02.11.2015
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Die Nachricht kam unvermittelt und ließ aufhorchen: Bernd Aßmann kündigte am Samstag seinen Rückzug aus dem Vorstand des TSV Waldershof an. Er will junge Leute an der Spitze sehen.

Seit neun Jahren wirkt Bernd Aßmann beim TSV Waldershof im Vorstandsteam und ist seitdem dessen Sprecher. "Beim TSV Waldershof findet aktuell ein Generationswechsel statt", informierte Bernd Aßmann in der Mitgliederversammlung am Samstag. "Viele Junge engagieren sich im Verein. Bestes Beispiel dafür ist das Waldirauschen beim Hammerrangfest. Das macht mir Spaß und Freude. Ich würde mir auch einen Generationswechsel im Vorstand wünschen." Der TSV brauche neue Ideen und auch Frauen im Vorstandsteam. "Das ist mein Wunsch für 2016."

Bernd Aßmann freute sich in der Mitgliederversammlung über den Besuch von zweitem Bürgermeister Karl Busch und zahlreichen Stadträten. "Das zeigt, dass der TSV in Waldershof anerkannt ist und eine gute Arbeit macht." Dank des Waldirauschens sei das Hammerrangfest in diesem ein toller Erfolg gewesen. Aßmann dankte noch einmal allen jungen engagierten Mitgliedern, die die Veranstaltung auf die Beine stellten. "Mit Freude habe ich festgestellt, dass die jungen Leute Verantwortung übernehmen wollen und dies auch getan haben."

Weiterer Schuldenabbau

Auch im sportlichen Bereich rückten die jungen Trainer immer mehr in den Vordergrund. Bestes Beispiel sei Simon Wollner, der sich nicht nur als Trainer und Spieler engagiere, sondern sogar mit der Jugend ein Jugendlager eigenverantwortlich gestaltete. Erfreut zeigte sich Aßmann auch über die Tatsache, dass der Schuldenabbau weiter vorangehe - auch Dank vieler engagierter Mitglieder. Einer davon sei Gerhard Greger, der spontan als Sportheimwirt eingesprungen sei. Aßmann betonte, der TSV könne seiner Zukunft entspannt entgegensehen. "Die jungen Leute können a gmahde Wiesn übernehmen." Der TSV brauche neue Leute mit frischen Ideen. Bei ihm sei die Luft raus. Da mache man auch Fehler, "aber die darf man sich nicht erlauben". Vorstandsmitglied Peter Wildgans blickte auf die Statistik. Der TSV habe aktuell 524 Mitglieder; davon kämen 96 aus Marktredwitz. 76 Prozent der Mitglieder seien Männer. "Der Frauenanteil mit 123 Mitgliedern ist ausbaufähig." Wie jung der TSV sei, zeige die Tatsache, dass 176 Mitglieder unter 18 Jahre alt seien.

Erfolgreiche Jugendarbeit

Zweiter Bürgermeister Karl Busch lobte den TSV mit den Worten: "Stolze Vergangenheit - lebendige Gegenwart - verheißungsvolle Zukunft." Der TSV habe sich mit seinen sportlichen Leistungen einen Namen weit über die Stadtgrenzen hinaus gemacht. Waldershof könne zu Recht stolz auf den TSV sein. Herausragend sei, was der TSV in der Jugendarbeit leiste. Die vielen sportlichen Erfolge seien vor allem Dank einer engagierten Nachwuchsarbeit erreicht worden. Dies alles sei nur möglich, weil beim TSV echte Kameradschaft herrsche. Bestes Beispiel dafür sei Gerhard Greger, "Mädchen für alles beim TSV". Greger sei Motor beim TSV, was das ehrenamtliche Engagement anbelange. Busch abschließend: "Der TSV kann mit Zuversicht und Elan in die Zukunft gehen."
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