Bürgermeisterin: Wir ringen um optimale Lösungen
Abriss ein Neubeginn

Lokales
Waldershof
20.12.2014
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"Wir alle haben erfahren, wie schwer es gelegentlich ist, im Bemühen um Gerechtigkeit und Akzeptanz die richtige Entscheidung zu treffen", resümierte Bürgermeisterin Friederike Sonnemann in ihrer Rede zum Jahresschluss. "Niemand in diesem Stadtrat hat es sich bei seinen Entscheidungen leicht gemacht." Auf den Mandatsträgern laste oft großer Druck. Immer wieder ringe man um optimale Lösungen. "Dabei wissen wir: Es wird immer Menschen geben, die mit unseren Entscheidungen hadern."

Auf dem, was in den zurückliegenden Jahren durch den Stadtrat und Bürgermeister Hubert Kellner geschaffen wurde, lasse sich gut aufbauen. "Wir haben in notwendige und sinnvolle, werthaltige Projekte investiert." Die Weichen für eine neue Gewerbeansiedlung seien gestellt. Sonnemann: "Der Abriss des Rosenthal-Areals ist gleichzeitig ein wichtiger Grundstein für die Zukunft unserer Stadt." Trotz der großen, aber notwendigen Kreditaufnahme stehe Waldershof gut da.

Herausforderungen gebe es genug. "Wir brauchen eine funktionelle Turnhalle und wollen einen Stadtpark, der eine erholungsbringende Bereicherung im Herzen der Stadt darstellt." Die Umgehung müsse rasch kommen. Die Wirtschaftskraft der Stadt zu sichern, bleibe erste Pflicht. "Hohe Gewerbesteuern sind kein Naturgesetz. Daher müssen wir weiter an der Optimierung unserer Infrastruktur arbeiten und Sorge tragen, dass der Standort Waldershof attraktiv bleibt." Eine gute Schule, Kindergärten, Hortplätze - all das seien wichtige Standortfaktoren. Friederike Sonnemann dankte dem Stadtratsgremium für die "gute und faire Zusammenarbeit". Trotz unterschiedlicher Meinungen "haben wir uns um eine gesittete Streitkultur bemüht".
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